Berlin - Es dürfte nicht allzu häufig passieren, dass im Terminkalender von Außenminister Guido Westerwelle der Kaffeeklatsch mit einem Hollywood-Star steht. Am Freitag besuchte ihn nicht nur irgendein Promi, nein, Angelina Jolie höchstpersönlich kam zum Plausch im Auswärtigen Amt vorbei.
Jolie ist derzeit für die Berlinale in der Hauptstadt, auf dem Filmfestival stellt die 36-Jährige ihr Regiedebüt "In the Land of Blood and Honey" vor. Neben ihrem Erstlingswerk war auch ihre Arbeit für das Uno-Flüchtlingshilfswerk UNHCR Gesprächsthema: Als Sonderbotschafterin unternahm die Freundin von Brad Pitt in den vergangenen Jahren mehr als 40 Reisen in Krisengebiete und Flüchtlingscamps.
Für ihren Einsatz gegen Krieg und Völkermord soll Jolie von der "Cinema for Peace"-Stiftung während der Berlinale einen Ehrenpreis bekommen. In ihrem Film beschäftigt sie sich mit dem Thema: "In the Land of Blood and Honey" handelt vom Bürgerkrieg in Bosnien-Herzegowina.
Jolies Besuch im Auswärtigen Amt war nur eine kurze Stippvisite, Westerwelles Terminkalender ist voll. Am Sonntag bricht der FDP-Politiker zu einer längeren Lateinamerika-Reise auf. Auf dem Plan stehen Brasilien, Peru, Panama und Mexiko. Auf seiner letzten Station in Mittelamerika wird er am G-20-Außenministertreffen teilnehmen.
aar/dpa/dapd
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