"Sex and the City"-Geschichte: Als Carrie noch Carriechen war

Sarah Jessica Parker ist passé, AnnaSophia Robb gehört die Zukunft: Die 19-Jährige spielt die jugendliche Version der "Sex and the City"-Heldin Carrie Bradshaw. In einem Interview hat Robb erzählt, warum die junge Carrie weniger Kussszenen hat - und weshalb sie eine Perücke trägt.

AnnaSophia Robb: Die junge Carrie Bradshaw Fotos
REUTERS

New York - Wie lebte ein US-Teenager Mitte der achtziger Jahre? AnnaSophia Robb dürfte sich diese Frage in den kommenden Monaten und Jahren öfter stellen. Die 19-Jährige spielt in einer neuen TV-Serie Carrie Bradshaw - die Figur, die Sarah Jessica Parker in "Sex and the City" zu einer Fernsehikone machte. Robb verkörpert die junge Carrie, die noch zur Schule geht und von einem Luxusleben in New York mit Partys, exklusiven Wohnungen und Luxus-Shopping noch weit entfernt ist.

Die Geschichte der erwachsenen Carrie und ihrer drei Freundinnen Charlotte, Samantha und Miranda funktionierte so gut, dass außer sechs Staffeln Serie gleich noch zwei Filme gemacht wurden. Damit schien das Erwachsenenleben ausgeschlachtet - nun ist also in "The Carrie Diaries" die Jugend der Figur an der Reihe.

"Sie versucht, eine starke Frau zu sein und ihre Stimme zu finden", sagte Robb in bestem PR-Sprech der Website Daily Beast über die junge Carrie. "Sie durchlebt all die Dinge, die ich auch durchlebe, und ich glaube, dass ich mit dieser Figur wachsen kann." Das wird sie auch müssen. Nach eigener Aussage musste Robb einen Vertrag unterschreiben, wonach sie der Serie sechs Jahre lang treu bleiben muss.

War "Sex and the City" für eine US-Serie ungewöhnlich freizügig, gibt es in "The Carrie Diaries" viel weniger nackte Haut zu sehen. Das dürfte Robbs Eltern beruhigen: "Ich glaube, wenn das der Fall gewesen wäre, hätten sie mich nicht mitspielen lassen!" Außerdem, so die 19-Jährige, sei eine Kussszene in einem Pool gar nicht so heiß wie man meinen könne. "Sie sind sehr orchestriert, es ist wie eine Choreografie. Sie sind nicht wirklich aufregend. Ich wünschte, sie wären es, aber leider sind sie es nicht."

Robb sprach auch über Sarah Jessica Parker. Die Schauspielerin habe ihr "keinen Ratschlag, nur Ermutigung" gegeben. Rein äußerlich mussten die Produzenten einen Unterschied zwischen Robb und Parker auflösen: Das Original hat Locken, Robb nicht. Für die erste Folge habe man ihr Locken gemacht, sagte Robb. "Aber das hat zwei Stunden gedauert. Um Zeit zu sparen und damit meine Haare nicht vom Kopf abfallen, haben wir eine Perücke gemacht." Selbst die Regisseure hätten sich von der Perücke täuschen lassen - "und das bedeutet hoffentlich, dass es das Publikum auch nicht merkt".

ulz

Diesen Artikel...
Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Auf anderen Social Networks teilen

  • Xing
  • LinkedIn
  • Tumblr
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • deli.cio.us
  • Digg
  • reddit
News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Panorama
Twitter | RSS
alles aus der Rubrik Leute
RSS
alles zum Thema Sex and the City
RSS

© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH

SPIEGEL ONLINE Schließen


  • Drucken Versenden
  • Nutzungsrechte Feedback
  • Zur Startseite