Ariana Grande Gestatten, die Frau des Jahres

Beruflich könnte es für Ariana Grande kaum besser laufen, privat erlebte sie viele Rückschläge. In New York hat die Sängerin nun eine besondere Auszeichnung erhalten - und sich mit einer persönlichen Rede bedankt.

AFP

Lange Zeit war Ariana Grande weltweit vor allem dafür bekannt, dass eines ihrer Konzerte in Manchester im Mai 2017 Schauplatz eines Anschlags wurde. Der Vorfall prägte die 25-Jährige, nach eigenen Angaben leidet sie seitdem unter einer posttraumatischen Belastungsstörung.

Dabei mag eines aus dem Blick geraten sein: dass Grande nicht nur Betroffene eines Terrorangriffs ist - sondern auch eine unglaublich erfolgreiche Künstlerin.

In New York wurde dieses Bild nun ein wenig zurechtgerückt. Dort wurde die Musikerin auf dem "Billboard Women In Music"-Event zur Frau des Jahres gekürt - nachdem sie in kurzer Zeit etliche Hits gelandet hatte. Sängerin Patti LaBelle lobte Grandes musikalische Fähigkeiten in höchsten Tönen, bevor sie ihr die Trophäe als "Frau des Jahres" überreichte.

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Ariana Grande: "Sie hat alles!"

In ihrer Dankesrede musste Grande ihre Tränen unterdrücken und blickte auf ein für sie bewegtes Jahr zurück - in dem ihr Ex-Freund Mac Miller gestorben und die Beziehung mit Pete Davidson offenbar escheitert war.

"Ich möchte sagen, dass ich es interessant finde, dass dies zugleich eines der besten Jahre meiner Karriere und wohl das schlimmste meines Lebens war", sagte Grande. Sie könne sich gut vorstellen, dass nun viele Menschen zu ihr aufschauten, zu einer Frau im Zenit ihres Schaffens, und sich denken: "Sie hat alles!"

"Das stimmt", sagte Grande, "aber was mein Privatleben anbelangt, habe ich wirklich keine Ahnung, was zur Hölle ich mache." Das vergangene Jahr sei äußerst konfliktreich gewesen, sagte sie. "Ich will einfach nur sagen: Wenn du jemand bist, der keine Ahnung hat, wie das nächste Kapitel aussehen wird - du bist damit nicht allein!"

Danach sagte sie: "Ich werde jetzt nicht weinen, das ist wirklich nervend und widerlich." Vor allem aber war ihr Auftritt wohl eines: ehrlich.

mxw/AP/dpa



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