Ariana Grande über Manchester-Anschlag "Noch immer sehr schmerzvoll"

Vor knapp einem Jahr starben bei einem Terroranschlag in Manchester 22 Konzertbesucher. Sängerin Ariana Grande stand damals auf der Bühne - und ihr ist "noch immer jeden einzelnen Tag schwer ums Herz".

AFP

Der Terroranschlag auf ihr Konzert im britischen Manchester vor knapp einem Jahr macht US-Sängerin Ariana Grande noch immer zu schaffen. "Musik sollte eigentlich die sicherste Sache der Welt sein", sagte die 24-Jährige dem "Time"-Magazin. "Ich denke, das ist der Grund, weshalb mir noch immer jeden einzelnen Tag schwer ums Herz ist."

Die Verarbeitung werde niemals abgeschlossen sein, erklärte die Sängerin: "Man glaubt, dass es mit der Zeit einfacher wird, darüber zu sprechen. Oder dass man damit seinen Frieden macht. Aber ich warte jeden Tag auf diesen Frieden, und es ist noch immer sehr schmerzvoll."

In dem Anschlag habe sich "das absolut Schlechteste der Menschheit" gezeigt, so Grande. "Deshalb habe ich mein Bestes gegeben, so zu reagieren, wie ich es getan habe. Das Letzte, was ich will, ist, dass meine Fans so etwas sehen und denken, es hat gewonnen." Die Sängerin hatte kurz nach dem Anschlag ein Benefizkonzert in Manchester organisiert. "Ich wünschte, ich könnte mehr wiedergutmachen", sagte sie nun.

Fotostrecke

12  Bilder
Ariana Grande: "Schwer ums Herz"

Am 22. Mai hatte sich ein Selbstmordattentäter bei einem Konzert von Ariana Grande in Manchester in die Luft gesprengt. 21.000 Menschen waren zu dem Zeitpunkt in der Arena. Kurz nach der letzten Zugabe hatte der Attentäter eine selbst gebaute Bombe gezündet. 22 Menschen starben, darunter viele Kinder und Jugendliche.

Grande plant in diesem Sommer die Veröffentlichung ihres ersten Albums nach dem Anschlag. Es solle den Titel "Sweetener" (auf Deutsch: Süßstoff) tragen und davon handeln, "eine Situation oder das Leben eines anderen zu erhellen oder zu versüßen", erklärte sie vor Kurzem in der Late-Night-Show von US-Moderator Jimmy Fallon.

Wenn Sie mehr über Ariana Grande erfahren möchten: Ein Porträt der Sängerin lesen Sie hier.

wit/dpa



TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.