Pferderennen in Ascot Wohlbehütet

Erst die Royals anschauen, dann die Pferderennen: In Ascot trifft sich nicht nur die britische High Society. Für eine prominente Besucherin war der Abstecher zur Rennbahn eine Premiere.

AFP

Ohne Hut zum Pferderennen nach Ascot zu kommen - das wäre ein Affront, schließlich ist die Veranstaltung für ihren strikten Dresscode bekannt. Für Männer ist ein Zylinder die Kopfbedeckung der Wahl, Frauen haben mehr Freiheiten.

Bei ihrem ersten Besuch mit ihrem Gatten Prinz Harry wählte Herzogin Meghan einen dezenten Hut, zumindest im Vergleich zu vielen anderen Besucherinnen. Das schwarz-weiße Exemplar stammt von Philip Treacy, dem bevorzugten Kopfbedeckungslieferanten der britischen High Society.

Das Paar kam in einer Kutsche an - seit 1825 lassen sich die Royals so zu dem Rennen fahren. Die Queen ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, am Eröffnungstag persönlich zu erscheinen. Das frischverheiratete Paar übernahm gleich eine Aufgabe: Es übergab einem Jockey den Siegerpokal.

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Pferderennen in Ascot: Hutparade mit den Royals

Die Pferderennen in Ascot gehören zu den prestigeträchtigsten der Welt, seit 1711 werden sie ausgetragen. In diesem Jahr gibt es fast zehn Millionen Dollar Preisgeld zu gewinnen.

Allerdings hat der Ruf der Veranstaltung in den vergangenen Jahren etwas gelitten. Allzu hoher Alkoholkonsum führte bei manchen Besuchern zu ungehörigem Benehmen, manchmal auch zu Prügeleien; zudem empfanden Traditionalisten die Bekleidung mancher Gäste als unangemessen.

Als Reaktion wollen die Veranstalter nun durchgreifen. Sie setzen Promillemesser und Drogenspürhunde ein. Gäste, die betrunken wirken, müssen sich am Eingang einem Alkoholtest unterziehen. Fallen sie durch, wird der Zutritt verweigert. Die Spürhunde sollen bei den Besuchern illegale Drogen finden, auch Alkoholverkäufe auf den Straßen sollen durch ihre Präsenz verhindert werden.

ulz/sid/Reuters



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