Asia Argento Anwalt erhebt Vorwürfe gegen Jimmy Bennett

Im Streit über den mutmaßlichen Missbrauch von Asia Argento hat ihr Anwalt Vorwürfe gegen Jimmy Bennett erhoben. Zudem gab er eine Erklärung zu veröffentlichten Textnachrichten der Schauspielerin ab.

AFP

Asia Argento wehrt sich weiter gegen Jimmy Bennetts Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs. Nun hat sich ihr Anwalt Mark Jay Heller im Namen der Schauspielerin geäußert. Dem US-Promi-Portal "TMZ" sagte Heller, Bennett könne sich glücklich schätzen, dass Argento ihn nicht angezeigt habe.

Das Portal hatte vor wenigen Wochen Textnachrichten der Schauspielerin veröffentlicht, in denen die 42-Jährige über das Treffen mit Bennett in dem Hotelzimmer berichtete. "Das geile Kind sprang mich an. Ich hatte Sex mit ihm", schrieb Argento. "Es fühlte sich seltsam an." Ihr Anwalt sagte dazu, die Textnachrichten würden die wahre Geschichte der Geschehnisse erzählen.

Zudem habe die Schauspielerin nicht gelogen, was ihre Beziehung zu Bennett betreffe, sagte Heller weiter. Denn Argento hätte nur einmal mit dem 20 Jahre jüngeren Kollegen geschlafen.

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Vorwürfe gegen Schauspielerin: Der Fall Asia Argento

Die 42-Jährige hatte nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe gesagt, sie habe nie irgendeine Form einer sexuellen Beziehung mit Bennett gehabt. Sie sei "zutiefst schockiert" über die "absolut falschen" Nachrichten und sprach von "Verfolgung".

Ihr Anwalt ging im Gespräch mit "TMZ" noch einen Schritt weiter. Bennett hätte Argento erpressen wollen, nachdem er erfahren hatte, dass sich zwischen ihr und dem Star-Koch Anthony Bourdain eine Beziehung anbahnte. Nach seinen Forderungen von 380.000 Dollar habe Bourdain dann eingewilligt und 250.000 Dollar gezahlt, weil er sich Sorgen um eine mögliche Rufschädigung gemacht habe. Er habe Argento beschützen wollen.

Bourdain starb im Juni während Dreharbeiten in Frankreich. Mark Jay Heller wies darauf hin, dass die Schauspielerin nicht plane, die restlichen 130.000 Dollar zu zahlen.

Die "New York Times" hatte zuvor berichtet, Argento habe Bennett in Kalifornien missbraucht, als er 17 und sie 37 Jahre alt war. Sexuelle Handlungen mit unter 18-Jährigen sind in dem US-Bundesstaat strafbar. Bennett habe Jahre später 3,5 Millionen Dollar von Argento gefordert, in diesem Frühjahr hätten sie sich auf 380.000 Dollar geeinigt.

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