Ban Ki Moon Ein bisschen Spaß muss sein

Ban Ki Moon hatte ganz offensichtlich Freude an seinen beiden Besuchern. Den einen bezeichnete er als "mutigsten Mann der Welt". Und mit dem anderen mutierte der Uno-Generalsekretär zum Pferde-Bezwinger.


New York - Ban Ki Moon war voll des Lobes. Der südkoreanische Rapper Psy sei "so cool, er könnte vielleicht dabei helfen, die Erderwärmung zu stoppen", sagte der Uno-Generalsekretär. Den Song seines Landmannes, "Gangnam Style", pries er als Mittel der Völkerverständigung. Grund genug, den Sänger ins Uno-Hauptquartier nach New York einzuladen.

An der Seite von Psy gab Ban Ki Moon den inzwischen weltbekannten Pferdetanz zum Besten. Er schwang zwar nicht die Hüften, bewegte aber immerhin seine überkreuzten Arme in "Gangnam"-Manier. "Jetzt habt ihr den berühmtesten und zweitberühmtesten Südkoreaner in einem Gebäude", sagte Psy.

Tatsächlich ist der Sänger inzwischen weltbekannt: Sein Video wurde mehr als 500 Millionen Mal geklickt, es brachte ihm zudem einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde. Psy unterrichtete schon Britney Spears und Sebastian Vettel, zudem kursieren im Internet zahlreiche Parodien der schrägen Schritte.

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Zu Gast bei Ban Ki Moon: Von Springern und Reitern

Psy war jedoch nicht der einzige Gast, den Ban Ki Moon bei den Vereinten Nationen empfing. Er begrüßte auch den Österreicher Felix Baumgartner - und nannte ihn den "mutigsten Mann der Welt". Baumgartner ist nach seinem Stratosphären-Sprung, bei dem er als erster Mensch im freien Fall und nur mit einem Druckanzug geschützt die Schallmauer durchbrochen hatte, derzeit in New York auf Medientour.

Seine eigene Vorliebe wollte Baumgartner dabei auch dem Uno-Generalsekretär näherbringen: "Hier ist Ihre Chance. Ich bringe Ihnen bei, wie man Fallschirm springt", sagte Baumgartner. Ob Ban Ki Moon das Angebot annehmen wird, ist noch nicht klar.

aar/dpa/AFP/dapd

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