Zweites Kind Shakira bringt kleinen Krieger zur Welt

Zwei Jahre nach der Geburt ihres Sohnes Milan haben die Pop-Ikone Shakira und der Fußballstar Piqué erneut Nachwuchs bekommen. Dabei überließ das Paar nichts dem Zufall.

Getty Images

Barcelona - Sängerin Shakira ist zum zweiten Mal Mutter geworden. In der Nacht zu Freitag brachte die Latin-Pop-Queen ihren zweiten Sohn zur Welt. Mutter und Kind seien wohlauf, hieß es auf der Webseite der Sängerin. Die 37-jährige Kolumbianerin und ihr zehn Jahre jüngerer Lebenspartner Gerard Piqué nannten den Kleinen demnach Sasha Piqué Mebarak. "Der Name Sasha ist griechischer und russischer Abstammung und bedeutet 'Verteidiger der Menschheit' und 'Krieger'", teilten die Eltern mit.

Das Paar hatte bei der Geburt nichts dem Zufall überlassen und schon vor Wochen eine Suite und ein Nachbarzimmer in einer Privatklinik in Barcelona reservieren lassen. Wie beim ersten Sohn Milan, der am 22. Januar zwei Jahre alt geworden war, erfolgte die Geburt per Kaiserschnitt.

Der Termin für den Eingriff war so festgelegt worden, dass Fußballstar Piqué noch am Abend vorher mit dem FC Barcelona zum Pokalspiel bei Atlético Madrid antreten und mit der Sängerin am nächsten Tag in die Klinik fahren konnte. Das Paar schaffte es sogar, die dort wartenden Kameraleute und Fotografen zu überlisten und weitgehend unbemerkt in das Krankenhaus zu gelangen.

Shakira hatte laut Medienberichten darauf bestanden, im Operationssaal von einem Frauen-Team behandelt zu werden. Die einzige Ausnahme war ein plastischer Chirurg, der dafür sorgen sollte, dass die Operationsnarbe möglichst wenig Spuren hinterlässt. Die Ärztinnen und Hebammen mussten demnach eine Verpflichtung unterzeichnen, keine Details zur Geburt unautorisiert an die Öffentlichkeit zu geben.

"Ich bin mal gespannt, wie Milan mit seinem Brüderchen zurechtkommen wird", hatte Shakira wenige Wochen vor der Entbindung der Zeitung "El País" in einem Interview gesagt. "Mutter zu sein, bedeutet mir alles. Es hat mich unmerklich, aber doch wesentlich verändert."

Die Sängerin mit dem berühmten Hüftschwung, die inzwischen weltweit mehr als 70 Millionen Platten verkauft hat, will in ihrer Karriere aber keineswegs zurückstecken. Noch während der Schwangerschaft arbeitete sie an einem Studio-Album mit Stücken ausschließlich in spanischer Sprache. "In der Musikbranche sagt man, dass schwangere Frauen besser singen", berichtete sie. "Man spürt eine Veränderung an den Stimmbändern, und die Stimme bekommt einen volleren und tieferen Klang." Noch in diesem Jahr will Shakira auf Welttournee gehen.

jbe/dpa

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insgesamt 8 Beiträge
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Stäffelesrutscher 30.01.2015
1.
»Mit ihrer ersten englischsprachigen Platte wurde sie auch in Europa bekannt.« Unfug. »Pies descalzos«, »¿Dónde están los ladrones?« (mit »Ojos así«) und »MTV unplugged« waren auch in Europa schon Erfolge. Man muss sich als Musikjournalist nur mal dazu herablassen, über den Tellerrand des britischen Marktes hinauszugucken. (Schon ein Umsehen auf dem deutschen Markt hätte gereicht - Shakira war durch die große Latino-Gemeinde damals auch hier schon bekannt.)
asentreu 30.01.2015
2.
Zitat von Stäffelesrutscher»Mit ihrer ersten englischsprachigen Platte wurde sie auch in Europa bekannt.« Unfug. »Pies descalzos«, »¿Dónde están los ladrones?« (mit »Ojos así«) und »MTV unplugged« waren auch in Europa schon Erfolge. Man muss sich als Musikjournalist nur mal dazu herablassen, über den Tellerrand des britischen Marktes hinauszugucken. (Schon ein Umsehen auf dem deutschen Markt hätte gereicht - Shakira war durch die große Latino-Gemeinde damals auch hier schon bekannt.)
Aber eben nur den Latino- Fans! Die von Ihnen angesprochenen Titel sagen mir nichts. Ich denke dem Mainstream- Musikhörer sagt der Name Shakira erst seit "Whenever, Wherever" etwas, dazu gibt es übrigens ein fürchterlich klischeehaftes wie auch peinliches Musikvideo.
UM Pieper 30.01.2015
3.
Zitat von Stäffelesrutscher»Mit ihrer ersten englischsprachigen Platte wurde sie auch in Europa bekannt.« Unfug. »Pies descalzos«, »¿Dónde están los ladrones?« (mit »Ojos así«) und »MTV unplugged« waren auch in Europa schon Erfolge. Man muss sich als Musikjournalist nur mal dazu herablassen, über den Tellerrand des britischen Marktes hinauszugucken. (Schon ein Umsehen auf dem deutschen Markt hätte gereicht - Shakira war durch die große Latino-Gemeinde damals auch hier schon bekannt.)
über den Tellerrand des britische Markts - rüber in den spanischen. Da war sie mit den von Ihnen genannten Titeln/Alben womöglich bekannt. Wenn Autor und Sie von Europa schreiben, meinen Sie beide wohl Spanien. Mir sagt S., wie dem zweiten Foristen, erst seit Whenever, wherever was. Ums Jahr 2000 kam das raus.
Jasro 31.01.2015
4. Tja,
"Hips don't lie!" - oder wie war das?
noalk 31.01.2015
5. Sasha
"Der Name Sasha ist griechischer und russischer Abstammung und bedeutet 'Verteidiger der Menschheit' und 'Krieger'" Welch bahnbrechende Erklärung. Der Große Alex war nun mal beides, weigstens Letzteres.
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