Beckhams Baby Es ist eine Sieben!

Die Beckhams sind zum vierten Mal Eltern geworden, stolz zeigen sie sich auf Fotos mit Tochter Harper Seven. Einen prominenten Fan gibt es bereits: Pop-Teenie Justin Bieber hat angekündigt, bei den Beckhams zu Hause ein Ständchen zu singen. Und er will nicht alleine kommen.


Los Angeles - Wenn das Kind endlich da ist, wollen Eltern raus mit ihrem Glück. Frischgebackene Väter erzählen gerne wildfremden Leuten auf der Straße vom Nachwuchs, wenn sie abends Mutter und Kind im Krankenhaus verabschiedet haben und auf dem Weg zu ihrer für Monate letzten ruhigen Nacht sind.

Das lässt nicht nach, auch nicht beim vierten Kind. Den Beweis liefern derzeit Victoria und David Beckham. Vor kurzem ist Harper Seven auf die Welt gekommen. Mutter und Vater teilen ihr Glück mit Fremden. Mit sehr vielen Fremden.

Da sind zum einen die neuen Fußballtreter von David Beckham. Er hat auf die Innenseite die Namen seiner Kinder schreiben lassen: Von den Söhnen Brooklyn, Romeo und Cruz sowie von Tochter Harper Seven.

Gut, das Publikum ist begrenzt, auch aus der ersten Reihe des Stadions werden die Namen kaum zu sehen sein. Anders sieht es aus mit dem Foto, das David Beckham von Victoria und Harper Seven auf seiner offiziellen Facebook-Seite veröffentlichte: Rund 130.000 Nutzer haben das Bild mit "Gefällt mit" goutiert (Stand Dienstag). Victoria Beckham hat ihrerseits ein Foto von Vater und Sohn via Twitter verlinkt. Ihr folgen dort rund 1,5 Millionen Nutzer.

Es sind Schwarzweißaufnahmen, David Beckham schrieb zu seinem Foto: "Ich habe dieses Bild von meinen beiden schlafenden Mädchen gemacht." Sollte es tatsächlich so sein: Chapeau, Herr Beckham, große Kunst! Lichteinfall, Teint der Mutter, seliges Babygesicht: das erwärmt die Herzen.

Auch Victoria hat ein Schwarzweißfoto geschossen, Gatte David neigt darauf seinen Kopf marienhaft zum Kind. Beim Bildausschnitt gibt es allerdings ein paar Abzüge: Hätte sie den Apparat mal lieber etwas nach unten gesenkt, dann könnte man die eingewickelte Tochter in ihrer ganzen Größe sehen.

Dass die Beckhams keine Kulturbanausen sind, zumindest nicht so sehr, wie man gemeinhin annahm, bewiesen sie mit der Namenswahl ihrer Tochter: Als bekannt wurde, dass das Mädchen Harper heißen werde, unkten viele, Vorbild sei wohl eine Figur aus der Walt-Disney-Show "Die Zauberer vom Waverly Place". Doch weit gefehlt: "Victorias Lieblingsbuch ist 'Wer die Nachtigall stört' von Harper Lee", sagte Beckham in einem Video, das er auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte.

Für das 1960 erschienene Buch erhielt Lee ein Jahr später den Pulitzerpreis. Sie dürfte sich gefreut haben über Beckhams Wahl: Die Zahl der Verkäufe ihres Buches mit dem Originaltitel "To Kill a Mockingbird" stieg auf der britischen Amazon-Seite um 123 Prozent.

Dass Harper mit Zweitnamen Seven heißt, ist weniger überraschend: Sieben ist die Rückennummer, mit der David Beckham für Manchester United und die Nationalmannschaft Englands auflief.

Der Fußballkarriere ihres Vaters verdankt Harper Seven auch einen prominenten Gast: Justin Bieber hat sein Kommen angekündigt. Er werde bei den Beckhams zu Hause ein Privatkonzert für die Söhne der Familie geben, seine Freundin Selena Gomez könne ja mitkommen und Harper ein Lied widmen, sagte Bieber dem US-Magazin "Closer". Bedingung: David müsse ihm ein paar private Fußball-Stunden geben.

Das United-Trikot kann Beckham dann allerdings im Schrank lassen: Bieber ist Fan des FC Barcelona, im April durfte der Popsänger am Training des spanischen Fußball-Spitzenclubs teilnehmen und mit Stars wie Lionel Messi kicken. Soweit bekannt, verzichteten die Fußballprofis auf ein Ständchen.

bim



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