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Kartenverbot: Casinos verbannen Ben Affleck vom Black-Jack-Tisch

Black-Jack-Bann: Spielverbot für Kinostar Ben Affleck Fotos
REUTERS

Ben Affleck darf in einigen Casinos kein Black Jack mehr spielen - das bestätigte der Oscar-Preisträger im Magazin "Details". Grund für die Sperre: Affleck hatte sich mit einer besonderen Strategie Vorteile am Spieltisch verschafft.

Los Angeles - Der US-Schauspieler Ben Affleck hat Berichte über seine Verbannung vom Black-Jack-Tisch mehrerer Spielbanken bestätigt. "Ich habe das Spiel eine Zeit lang gelernt und wurde ein ganz ordentlicher Black-Jack-Spieler. Daraufhin haben mich Casinos gebeten, nicht mehr zu spielen", sagte der 42-Jährige dem Magazin "Details". "Dass die Tatsache, dass man in einem Spiel gut ist, gegen die Regeln verstößt, sagt einiges über Casinos aus", fügte er hinzu.

Der künftige "Batman"-Star hatte nach eigenen Angaben die Methode des Kartenzählens angewandt, die dem Spieler beim Black Jack einen Vorteil gegenüber der Bank verschaffen kann. "Ich möchte den Eindruck korrigieren, dass ich etwas falsch gemacht habe oder ein zwanghafter Spieler war."

Er habe in keinem der Casinos Hausverbot bekommen; auch hinausgeworfen habe man ihn nicht, sagte Affleck. "Das wäre toll gewesen - 'Schmeißt ihn raus, er ist ein Magier!' Stattdessen haben sie leider nur gesagt: Wir können dich kein Black Jack mehr spielen lassen. Aber wir haben andere Spiele! Wir haben Chinese Poker!"

Die Technik des Kartenzählens ist nicht illegal, aber bei Casinos äußerst unbeliebt, weil es die ansonsten höchst vorteilhaften Chancen der Bank bei diesem Glücksspiel verschlechtert. Manche sprechen deswegen Hausverbote gegen identifizierte Zähler aus.

rls/dpa

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