"Best dressed"-Liste: Nur Platz für eine First Lady

Liste von "Vanity Fair": Gut gekleidete Leute Fotos
REUTERS

Was haben Charlize Theron, Keith Richards und LeBron James gemeinsam? Für "Vanity Fair" gehören sie zu den bestangezogenen Menschen der Welt. Eine Stil-Ikone fehlt allerdings auf der Liste: Michelle Obama. Dafür ist eine andere First Lady vertreten.

New York - Viele Schauspielerinnen, viel Adel und ein paar Sportler: Die Zeitschrift "Vanity Fair" hat ihre jährliche Liste der bestangezogenen Menschen veröffentlicht. Bereits zum vierten Mal seit 2008 findet sich darauf die Herzogin von Cambridge. Offenbar lag sie mit ihrer Kleiderwahl während der Schwangerschaft häufig richtig.

Auch Prinzessin Letizia von Spanien und Prinzessin Madeleine aus Schweden gehören zu den modischen Vorbildern. Letztere dürfte vor allem mit ihrem Hochzeitskleid überzeugt haben. Wenig überraschend war die Hollywood-Fraktion stark vertreten: Schauspielerin Charlize Theron ist ebenso auf der Liste wie ihre Kolleginnen Brooke Shields und Kerry Washington.

Sehr stylisch kleiden sich offenbar auch Model Gisele Bündchen und ihr Mann, Footballstar Tom Brady. Auch Basketballer LeBron James und Eishockeytorwart Henrik Lundqvist wissen sich laut "Vanity Fair" gut anzuziehen, wenn sie kein Trikot anhaben.

Etwas überraschend mag die Wahl von Rolling-Stones-Gitarrist Keith Richards erscheinen. Der ist von seiner Kleiderwahl aber offenbar sehr überzeugt. Als er gefragt wurde, wer seine Stil-Ikone sei, antwortete er: "Warum sollte ich eine wählen - ich bin selbst eine!"

Eine in früheren Jahren stets vertretene Berühmtheit fehlt allerdings: Michelle Obama. Von 2007 bis 2011 war sie immer auf der Liste. Im vergangenen Jahr ignorierte die Zeitschrift sie - und nun schon wieder? Das konnte zumindest eine Autorin von "The Daily Beast" nicht verstehen: Noch immer sei die First Lady wohl die bestangezogene US-Amerikanerin, die in der Öffentlichkeit stehe.

Michelle Obama habe auch im vergangenen Jahr viele atemberaubende Outfits getragen. Und sie schaffe es, Designerstücke mit Teilen zu kombinieren, die sich auch Normalverdiener leisten könnten. "Wenn dich das nicht auf die 'Best dressed'-Liste bringt, weiß ich nicht, was dann."

Vielleicht waren der Zeitschrift zwei First Ladys einfach zu viel. Denn Peng Liyuan, Gattin von Chinas Staatschef Xi Jinping, schaffte es auf die Liste. Das kommt nicht ganz überraschend: Diskussionen, woher sie ihre Kleider beziehe, hatte es schon im März gegeben.

Die Liste wird nach Angaben der Zeitschrift per Umfrage unter "einflussreichen Personen" ermittelt - wer auch immer das sein mag. Anhand der Vorschläge trifft eine Jury aus Journalisten und Promis dann die Auswahl, die ausdrücklich kein Ranking sein soll.

ulz/Reuters

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