Besuch in Afghanistan: Cheryl Cole flirtet an der Front

Eigentlich sollte Cheryl Cole bei den britischen Soldaten in Afghanistan nur für gute Laune sorgen. Offenbar knüpfte sie aber auch wertvolle persönliche Kontakte. Ganz besonders liegt ihr ein Corporal am Herzen - mit dem will die Sängerin den Austausch intensivieren.

Cheryl Cole: Flirt in Afghanistan Fotos
Getty Images

London - Das Konzept ist altbewährt. Man schickt eine Berühmtheit zu Soldaten an die Front und hofft, dass sie die Stimmung der Truppe hebt. Seit Marlene Dietrich amerikanische Soldaten besuchte, die gegen die Nazis kämpften, hat sich daran wenig geändert: Die Männer haben ein bisschen was zu sehen, zu hören und hinterher zu erzählen.

Vor wenigen Tagen stattete nun Cheryl Cole den britischen Einheiten in der afghanischen Provinz Helmand einen viertägigen Besuch ab. Hinterher schwärmte sie patriotisch wie PR-technisch einwandfrei von ihrer Zeit im "Camp Bastion". Es sei fantastisch gewesen, so Cole. "Ich kann nicht sagen, wie froh ich bin, dass ich dort war. Es war ein echtes Privileg."

Während ihres Besuchs plauderte Cole selbstverständlich mit den Soldaten - und mit einem von ihnen offenbar auch etwas ausführlicher. Der ist nun ein gefragter Mann: Die britischen Boulevardzeitungen suchen denjenigen, der offenbar bei Cole einen tieferen Eindruck hinterlassen hat als seine Kameraden.

"Die Soldaten waren unglaublich tapfer, und ein paar auch unglaublich süß", sagte Cole der "Sun". Mit einem "großartigen" Corporal habe sie Telefonnummern ausgetauscht. Er habe mit ihr gesprochen, nachdem sie bei einer Übung beschossen worden sei. Sie glaube, mit ihr zu sprechen sei eine Mutprobe des Soldaten gewesen, sagte Cole.

Der Mut war wenigstens nicht vergebens - die Sängerin will den Soldaten anrufen. "Ich weiß nicht, ob er meinen Anruf erwartet, aber das macht es lustig - und deswegen werde ich es tun", sagte Cole laut "Sun".

Auf eine längere Beziehung hofft die Ex-Frau des englischen Fußball-Nationalspielers Ashley Cole dagegen offenbar nicht - zumindest nicht, solange der Soldat noch im Ausland stationiert ist. "Fernbeziehungen sind ein Alptraum - große Zeitverschiebung ist ein Beziehungskiller, weil es so schwer ist, Kontakt zu halten."

Cole ließ sich bei ihrem Auftritt vor der Truppe von einem Filmteam begleiten, das einen Beitrag für die "Pride of Britain Awards" dreht. Die Sängerin musste für ihren Einsatz extra ein spezielles Sicherheitstraining absolvieren.

ulz

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