Unterstützung für Studenten Das Beyoncé-Stipendium

Wie wäre das: Ein Superstar schießt Ihnen fürs Studium ein paar Zehntausend Dollar zu. In den USA ist das nun an vier Universitäten möglich - die Wohltäterin Beyoncé nach nur einem Kriterium ausgewählt hat.

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Es war ein Auftritt ganz im Stile von Beyoncé: In einer Art Pharaoninnen-Kostüme betrat die Sängerin im südkalifornischen Indio am Samstagabend die Bühne des Coachella-Festivals, wo sie als Headlinerin gebucht war. Würdig schritt sie ein Spalier von Tänzerinnen in Pantherbodys ab - und ließ sich von der Menge feiern.

Und zwar nicht nur wegen ihres kurzen Comebacks mit ihrer früheren Band Destiny's Child.

Denn Beyoncé tat sich an diesem Abend nicht nur künstlerisch hervor - sondern auch politisch: Die 36-Jährige lobte die Arbeit an traditionell afroamerikanisch geprägten Universitäten - und schenkte ihnen kurzerhand Geld. Sehr viel Geld.

Vier Hochschulen werde sie insgesamt 100.000 Dollar spenden, kündigte die Musikerin nun an. Jeweils 25.000 Dollar erhalten sollen die Tuskegee University, die Bethune-Cookman University, die Xavier University in Louisiana und die Wilberforce University.

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US-Universitäten: Beyoncé und das 100.000-Dollar-Geschenk

Das Geld soll in Beyoncés Homecoming Scholars Award Program fließen. Damit soll pro Hochschule im bis 2019 laufenden akademischen Jahr jeweils eine Studentin oder ein Student gefördert werden. Die Spende dürfte als Geste der Solidarisierung mit der afroamerikanischen Community zu verstehen sein.

Schon im vergangenen Jahr hatte die Musikerin ein ähnliches Stipendienprogramm finanziert: Mit dem Formation Scholars Awards Program förderte Beyoncé kreative und mutige junge Frauen.

mxw/AP

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insgesamt 6 Beiträge
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Seite 1
modman 16.04.2018
1. Zu wenig...
...ja, es ist gut, dass sie spendet. Und: sorry, aber es hätte eine Null mehr sein müssen bei einem solchen Vermögen. Das ist sonst reine PR.
susuki 16.04.2018
2.
Sehr viel Geld? Eher eine Tagesgage an einem guten Tag.
nikaja 17.04.2018
3. wenn es nicht anders geht, dann eben so
Bildung und der freie Zugang zu Bildung sollte Aufgabe des Staates sein und nicht vom Wohlwollen einiger Goenner abhaengig. Da das Staatsverstaendnis doch sehr viel anders in den USA ist, ist dieser Schritt Steuern zu sparen und Wohltaetigkeit zu foerdern zu begruessen. Bravo Beyoncé !
5b- 17.04.2018
4. Wie viel ist sehr viel?
25000 USD sind für den normalen VS Amerikaner bestimmt viel Geld. Wenn man sich ansieht wie stark der gewöhnliche Bürger der Vereinten Staaten verschuldet ist, muss man aber ernüchtert feststellen, dass 25k bestimmt nicht „sehr viel“ Geld ist. Selbst die kumulierten 100000 USD sind nicht viel, wenn man sich ausmalt, über wieviel Geld die Künstlerin wohl verfügt. Am besten hätte man das „sehr“ weggelassen. Auch das „viel“ hätte man weglassen können, da der gewöhnliche Leser des Artikels keinen Bezug dazu hat wie viel oder wenig Geld 100000 USD für die Sängerin sind.
sekundo 17.04.2018
5. Angesichts der
Zitat von nikajaBildung und der freie Zugang zu Bildung sollte Aufgabe des Staates sein und nicht vom Wohlwollen einiger Goenner abhaengig. Da das Staatsverstaendnis doch sehr viel anders in den USA ist, ist dieser Schritt Steuern zu sparen und Wohltaetigkeit zu foerdern zu begruessen. Bravo Beyoncé !
deutschen Pisa-Ergebnisse sollten wir uns bezüglich des Bildungsniveaus nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und mit dem Finger auf andere Länder zeigen!!
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