Strich durch die Rechnung: Beyoncé darf Blue Ivy nicht als Marke registrieren

Beyoncé Knowles und Jay-Z wollten den Namen von Tochter Blue Ivy als Marke registrieren lassen, hatten aber die Rechnung ohne eine Bostoner Hochzeitsplanerin gemacht. Die freut sich nun über einen gewonnenen Rechtsstreit - und ein großes Kompliment.

Urteil zum Markennamen: Beyoncés Baby-Blues Fotos
Getty Images

Hamburg - Findige Eltern denken voraus. Schon weit vor der Geschäftsfähigkeit des Kindes planen sie etwa eine Baby-Produktlinie. Mit Windeln, Pflegeprodukten, Wickeltaschen und allem, was man sonst noch brauchen könnte in frühen und späteren Kinderjahren. So auch das Promi-Paar Beyoncé Knowles und Jay-Z, das bereits kurz nach der Geburt des Töchterchens im Januar einen Antrag stellte, um den Namen Blue Ivy ins Markenregister eintragen zu lassen.

Doch die Justiz machte den gewitzten Eltern nun einen Strich durch die Rechnung: Die beiden Musiker dürfen den Namen nicht als Markenzeichen schützen lassen, entschied ein Gericht. Darüber freut sich Veronica Alexandra, eine Hochzeitsplanerin aus Boston. Diese nutzt den Namen Blue Ivy bereits seit 2009 und lieferte sich darum einen Rechtsstreit mit dem Promi-Paar.

Alexandra sieht in dem Urteil, das bereits in der vergangenen Woche fiel, vor allem ein Signal: "Man kann mit Geld nicht alles kaufen", sagte die 32-Jährige am Montag dem Magazin "Rolling Stone". Sie sei sich bewusst gewesen, dass der Rechtsstreit eine Achterbahnfahrt hätte werden können - aber sie habe ihre Rechte schützen wollen. "Nur weil sie berühmt sind, dürfen sie kein Recht auf den Namen haben", sagte sie über die beiden Musiker.

Aufgrund der Entscheidung kann Alexandra den Namen weiterhin für ihre Hochzeitsplanung und das damit verbundene Marketing verwenden, Beyoncé und Jay-Z dürfen sich in anderen Bereichen mit dem Namen austoben.

Jenseits der Markenrechtsfrage ist die Hochzeitsplanerin der Namensvetterin und deren Eltern offenbar wohlgesonnen: Auf ihrer Website zeigt Veronica Alexandra ein Bild der prominenten Familie. Dem "Rolling Stone" sagte sie, die Markenklage habe sich im Nachhinein sogar als Segen herausgestellt: "Das war ein sehr großes Kompliment für mich."

siu

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