Gerüchte über angebliche Nebenbuhlerin Rita Ora zollt Beyoncé Respekt

PR-Coup oder Liebesdrama? Seit der Veröffentlichung des Beyoncé-Albums "Lemonade" tauchen Namen angeblicher Nebenbuhlerinnen auf. Nun haben beide dementiert, eine verfiel sogar ins Schwärmen.

DPA

Wahrscheinlich hatten Beyoncé und Jay-Z schon mal ruhigere Tage in ihrer Ehe - jedenfalls wenn man den Gerüchten glaubt, die derzeit um das Paar kreisen. Ausgelöst hat die Spekulationen die Sängerin gewissermaßen selbst mit ihrem jüngsten Album "Lemonade", denn das erzählt die Geschichte einer Frau und ihres untreuen Mannes. Die Geschichte von Jay-Z und Beyoncé?

Seitdem findet in sozialen Medien eine regelrechte Hatz auf den angeblich untreuen Rapper und dessen angebliche Affäre statt. Zunächst stand die Designerin Rachel Roy im Zentrum der wilden Debatte, dann fiel der Verdacht auf Rita Ora - doch beide dementierten prompt. "Normalerweise gehe ich nicht auf Klatsch ein, aber lasst mich klar sagen: Diese Gerüchte sind falsch", twitterte nun Musikerin Ora.

Ora hatte sich zuvor selbst in den Fokus der Spekulationen gerückt - wenn auch womöglich unbeabsichtigt: In der Nacht der "Lemonade"-Veröffentlichung postete die Sängerin auf Snapchat ein Foto von sich im Zitronen-BH.

Das könnte eine Spitzfindigkeit einer Geliebten sein, aber auch eine gezielte Provokation im Streit um künstlerische Differenzen: 2008 unterschrieb Ora einen Vertrag bei Jay-Zs Label "Roc Nation", das sie nun verklagt hat, weil ihre Musikkarriere dort zu wenig unterstützt worden sei. Mit Jay-Zs Ehefrau jedenfalls habe sie kein Problem, beteuerte Ora nun: "Ich habe nichts als den allergrößten Respekt vor Beyoncé. Lasst uns weiter 'Lemonade' genießen."

Der Vater von Beyoncé betonte in einem Radiointerview, er wisse nicht, welche Ereignisse seine Tochter zu ihrem Album inspiriert hätten. "Wir können einfach nicht in den Kopf von Beyoncé gucken. Nur Beyoncé kann beantworten, über wen sie genau spricht", sagte Mathew Knowles beim US-Sender Sirius XM.

Die Suche nach "Becky mit den schönen Haaren" aus dem Song "Sorry" dürfte also noch eine Weile für Wirbel sorgen. Dabei ist nach wie vor völlig unklar, ob Jay-Z seine Frau wirklich betrogen hat - oder ob es sich einfach um die fiktive Geschichte auf ihrer jüngsten Platte handelt. Am Ende des (fantastischen) Albums steht jedenfalls eine Versöhnung.

mxw/dpa



insgesamt 4 Beiträge
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effesste 27.04.2016
1. Profis...
... wissen eben, wie man ein Album ins Gespräch bringt...
pb-sonntag 27.04.2016
2.
Was kann man mit einer solchen belanglosen Nachricht anfangen? In der Papierkorb werfen. Das hätte es Spiegel auch gleich machen sollen.
murksdoc 27.04.2016
3. Helene Fischer
soll ja auch mal aus Versehen mit dem drittgradigen Grossneffen von diesem versteinerten Dieter Bohlen und Halbach oder so ähnlich telefoniert haben, dementiert aber, die in 2055 geplante Schwangerschaft ihrer angeheirateten zur Zeit 8-jährigen Schwiegernichte habe irgendetwas damit zu tun. Das alles seien nur Gerüchte, die auf ihrer neuen CD "Vom Fischen und Vögeln" eindeutig widerlegt werden würden (€ 28.- im ausgesuchten Fachhandel).
hmoik 27.04.2016
4. ...ja ja... Hauptsache ich habe auch mal...
...einen Kommentar hinterlassen! Darin kann ich dann meinen Unmut über das ach so belanglose Zeug ausdrücken und zeigen, dass ich zur intellektuellen Elite gehöre, die schon vor 25 Jahren nicht mitbekommen hat, dass auch in den Spiegel eine Sektion "Panorama" gehört, online und offline. Und sei es nur zur kurzzeitigen Zerstreuung. Auf die Idee, das Lesen / Anklicken des Artikels sind sie nicht von selbst gekommen und ihr Abo haben sie vermutlich auch noch. Dabei beweist die mediale Aufmerksamkeit für das Album eigentlich nur zweierlei: 1. die Marketing-Maschinerie funktioniert - Kudos! Ich wäre auch gerne so erfinderisch. Und 2. Spätestens mit diesem Album ist klar, dass Beyoncé ja wohl die geilste auf diesem Planeten wandelnde Künstlerin ist, die das Universum derzeit zu bieten hat !! Salute!!
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