Hamburg - Die gute Nachricht vorweg: Morgan Miller geht es wieder besser, sie wurde aus dem Krankenhaus entlassen. Doch ihre Verletzung über dem linken Auge wird sie wohl noch eine Weile begleiten. Ihr Ehemann, der Ski-Olympiasieger Bode Miller, hatte Morgan beim Golfspielen mit einem Ball im Gesicht getroffen.
"Ich fühle mich nicht so heiß", twitterte die Verletzte nach dem Unfall. Ihr "lieber Ehemann" habe sie mit einem Golfball getroffen. "Ich liebe ihn immer noch - aber autsch." Zusammen mit der Nachricht veröffentlichte die Volleyballspielerin auch gleich eine Nahaufnahme ihres blutenden Gesichts - es ist kein Bild für sensible Menschen.
"Habe meine Frau mit Golfball getroffen. Schlimmstes Gefühl aller Zeiten", schrieb Bode Miller auf seinem Account. Auch er postete ein Foto seiner verletzten Frau.
"Ich hoffe, ich kriege eine coole Augenklappe", lautet ein weiterer Tweet von Morgan Miller. Sie bedanke sich für die vielen Genesungswünsche - und bei dem Retter ihres Augenlichts. Gemeint ist die Herstellerfirma ihrer Sonnenbrille, die sie bei dem Vorfall auf dem Golfplatz getragen hatte. "So waren nur rund 50 Stiche nötig und kein Verlust des Auges."
Die Firma selbst feiert sich ebenfalls als Retter. "Solche Unfälle sind zwar sehr selten, aber genau für solche Momente sind unsere Linsen hergestellt", zitiert das Klatschportal tmz.com einen Firmensprecher. Er wünsche Morgan alles Gute und hoffe, sie bald wieder auf dem Volleyballfeld zu sehen.
Bode Miller ist einer der erfolgreichsten Skirennläufer aller Zeiten. Bekannt ist er für seinen risikoreichen Fahrstil. Er gewann fünf Medaillen bei Olympischen Spielen und ist seit Oktober mit Morgan Miller verheiratet. Die Trauung gab das Paar via Twitter bekannt.
aar/AFP/sid
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