Boris Becker über seine Scheidung "Ich kann nur das bezahlen, was ich habe"

Boris Becker hofft laut einem TV-Interview auf eine faire Scheidung von Nochehefrau Lilly - besonders wegen Sohn Amadeus. Zu seiner finanziellen Situation blieb der Ex-Tennisprofi vage.

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Wie geht es weiter mit Ex-Tennis-Profi Boris Becker und seiner Nochehefrau Lilly? Der 50-Jährige hat sich nun selbst zu der bevorstehenden Scheidung geäußert - und ist offenbar optimistisch, dass es keinen Rosenkrieg geben wird: "Der Hoffnungsschimmer ist, dass wir uns als Eltern fair unserem Sohn gegenüber verhalten", sagte er in der Sat.1-Sendung "Endlich Feierabend!".

Er hoffe auch, "dass man die 13 Jahre nicht einfach so abhakt". Besonders wichtig ist ihm dabei offenbar das gemeinsam Kind: "Wir haben den Amadeus, und für ihn muss auch eine faire Lösung gefunden werden." Zu Gerüchten und Berichten, er und seine Frau redeten nicht mehr miteinander, sagte er: "Wir kommunizieren noch jeden Tag", wenn auch "nicht mehr ganz so liebevoll" wie früher.

Ende Mai hatten Becker und seine Frau nach 13 Jahren Beziehung und neun Ehejahren die Trennung bekannt gegeben. Lilly Becker sprach anschließend von einem "langen Kampf um ihre Ehe" und zeigte sich tieftraurig über das Aus. Der Tennisstar und die Niederländerin hatten sich 2005 kennengelernt und am 12. Juni 2009 geheiratet.

Zu seiner finanziellen Situation und deren Folgen für die Scheidung äußerte sich Becker bei Sat.1 nur vage: "Natürlich haben wir Anwälte eingeschaltet, das muss man heute machen." Allerdings gehe es nicht darum, dass Lilly Becker kein Geld bekommen solle. "Sicherlich wird auch meine Frau gut wegkommen, aber es muss natürlich alles fair zugehen. Und ich kann nur das bezahlen, was ich habe."

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Auf die Frage, wie viel er denn noch habe, sagte Becker: "Ein paar Mark oder Euro oder Pfund habe ich schon, aber vielleicht nicht mehr ganz so viel wie vor zehn Jahren." Zum laufenden Insolvenzverfahren wolle und könne er sich nicht im Fernsehen äußern.

bbr/dpa

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