Streit um 100.000 Euro Boris Becker zieht Klage gegen Ex-Manager zurück

Es ging um 100.000 Euro: Im Streit mit seinem früheren Manager hat Boris Becker kurz vor Beginn der Gerichtsverhandlung einen Rückzieher gemacht - aus rein formalen Gründen, wie seine Anwälte beteuern.

Boris Becker
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Die Anwälte von Boris Becker haben eine Klage gegen einen früheren Manager des Ex-Tennisprofis zurückgenommen. Der Anwalt Christian-Oliver Moser sagte, die Klagerücknahme habe rein formale Gründe. Englische Insolvenzverwalter hätten die Fortführung des Verfahrens an inakzeptable Bedingungen geknüpft. An den Ansprüchen halte Becker fest.

Die Klage sollte an diesem Freitag vor dem Kölner Landgericht verhandelt werden. Eine Gerichtssprecherin bestätigte die Klagerücknahme: "Der Termin ist abgesagt", sagte sie. Demnach streiten sich beide Seiten über einen Vertrag, der vorläufige Streitwert war von der Klägerseite mit 100.000 Euro angegeben worden. Ursprünglich sollte die Verhandlung bereits am 19. Januar stattfinden.

Becker hatte im November die Klage gegen den Manager eingereicht. Beide Seiten sollen den damaligen Angaben zufolge einst einen mündlichen Vertrag geschlossen haben, der Manager habe dem ehemaligen Tennisspieler unter anderem Auftritte organisieren sollen. Mit der Abwicklung soll Becker dann im Laufe der Geschäftsbeziehung nicht einverstanden gewesen sein.

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Becker hat im vergangenen Jahr seinen 50. Geburtstag gefeiert. Der ehemalige Wimbledon-Sieger steckt in einem Insolvenzverfahren - er selbst bestreitet jedoch, pleite zu sein.

mxw/dpa

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