Britney Spears Plan B mit den süßen Kindern

Wenn das mit der Karriere als Popstar nicht geklappt hätte, wäre Britney Spears gerne Lehrerin geworden. Die Begründung ihrer Qualifikation ist mindestens so banal wie einleuchtend.

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Los Angeles - Britney Spears gibt nicht allzu viele Interviews. Womöglich ist das auch besser so. Denn was der Popstar im Gespräch mit dem Magazin "Popjustice" sagte, dürfte ihr Bild beim halbwegs kritischen Publikum eher gefestigt als verändert haben. In dem Interview plaudert die 29-Jährige über alles Mögliche: ihren Hunger auf Erfolg, ihre Karriere, warum sie sich auf ihr Bauchgefühl verlässt - so weit, so vorhersehbar.

Doch dann kommt das Gespräch auf ihren Plan B - die Frage, was geschehen wäre, wenn "...Baby One More Time" ihr einziger Hit geblieben wäre. Dann würde sie sich als Mutter um ihre Familie kümmern, sagt Spears. Sie hat zwei Söhne mit dem Sänger Kevin Federline, von dem sie geschieden ist.

Der Hinweis des Interviewers, sie kümmere sich doch auch als Star um ihre Kinder, löst dann einen längeren gedanklichen Prozess aus: Stimmt tatsächlich, wenn sie nicht berühmt wäre, würde sich an der Erziehung ihrer Kinder vermutlich nicht viel ändern, so Spears. Sie würde dann ihre Kinder auf die gleiche Weise erziehen - nur eben als Lehrerin arbeiten.

Spears' Begründung: "Ich liebe Kinder" - und selbst bei dem, was sie tue, sei es einer ihrer Lieblingstermine, wenn sie Fans vor einer Show treffe. "Besonders die kleinen. Die sind immer so süß." Zudem sei ihre Mutter Lehrerin gewesen. Spears: "Ich würde mich auf Lesen und Geschichte spezialisieren."

Vielleicht sollte Spears ihren eigenen Rat besser beherzigen, den sie in dem Interview gibt: "Dein Privatleben ist dein Privatleben, und das sollte auch privat bleiben." Sie glaube, die Öffentlichkeit kenne etwa die Hälfte der "wahren" Britney Spears. Und es sei ihr Job sicherzustellen, dass dies so bleibe.

Immerhin scheint sie einen Weg gefunden zu haben, Kritik auszublenden. Sie konzentriere sich nur auf das Positive, so Spears. An negativen Kommentaren auf Internetplattformen sei sie nicht interessiert.

ulz

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