"Breaking Bad"-Star Bryan Cranston Für immer Walter White

Ein "Breaking Bad"-Film? Schauspieler Bryan Cranston zufolge steht das Projekt - und er wäre sofort wieder als Walter White dabei. Es gibt da nur eine große Frage.

DPA/ AMC/ Sony Pictures Television

Für alle, die "Breaking Bad" noch schauen wollen oder noch nicht bis zum Ende gesehen haben: Dieser Artikel enthält Spoiler.

Ein Chemielehrer, der zum Drogenboss wird - die Figur des Walter White in "Breaking Bad" ist für Bryan Cranston die Rolle seines Lebens. Nach fünf Staffeln und 62 Folgen war Schluss, doch Cranston kann sich eine Rückkehr gut vorstellen.

Abwegig ist das nicht, wie er nun im Interview mit Radiomoderator Dan Patrick sagte. Ja, ein Film des "Breaking Bad"-Machers Vince Gilligan sei tatsächlich in Arbeit, sagte Cranston. Für viele Fans dürfte das eine gute Nachricht sein. Allerdings sollten sie sich nicht zwangsläufig darauf verlassen, dass sie Walter White auch tatsächlich zu sehen bekommen.

Fotostrecke

9  Bilder
Walter White in "Breaking Bad": Vom Lehrer zum Drogenkoch

Er habe das Drehbuch noch nicht gelesen, sagte Cranston - und wisse schlicht nicht, ob die Figur überhaupt vorkomme. Wenn dies der Fall sei, werde er aber "absolut" zurückkehren.

Gilligan sei ein Genie, es sei eine tolle Geschichte und es gebe viele Leute, die sich einen Abschluss für viele Handlungslinien wünschten, die in der Serie offen geblieben seien. So wie er die Sache verstehe, solle der Film dort anknüpfen, sagte Cranston.

Die Zeitung "Albuquerque Journal" berichtete, der Film werde sich wohl auf die Figur des Jesse Pinkman, gespielt von Aaron Paul, konzentrieren. Als Beleg zitiert das Blatt die Filmbehörde des Bundesstaates New Mexico, wonach der Film einem entführten Mann und seinem Kampf um Freiheit folge. Das, konstatierte die Zeitung, höre sich doch sehr nach Pinkman an.

Die Dreharbeiten für den Film, Codename "Greenbriar", sollen noch in diesem Monat in Albuquerque beginnen. Es wäre der zweite "Breaking Bad"-Spinoff. Von der Prequel-Serie "Better Call Saul" gibt es bereits vier Staffeln, eine fünfte soll folgen.

"Breaking Bad" gilt als eine der besten US-Serien überhaupt. Sie lief von 2008 bis 2013, wurde mit 16 Emmys und zwei Golden Globes ausgezeichnet. Zum Ende der Serie stirbt White.

ulz/AP/AFP



insgesamt 12 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
Raisti1 08.11.2018
1. Komische überschrift
Für mich wird Brian Cranston immer Hal, aus Malcolm mittendrin sein. Und wenn man sich dann noch den Kontrast zwischen Hal und Walter White anschaut kann man auch nur seinen Hut ziehen, vor dem Talent von Brian Cranston. Denke mal die Überschrift hat jemand geschrieben, der Brian Cranston, erst mit Breaking Bad entdeckt hat.
hansfrans79 08.11.2018
2.
Zitat von Raisti1Für mich wird Brian Cranston immer Hal, aus Malcolm mittendrin sein. Und wenn man sich dann noch den Kontrast zwischen Hal und Walter White anschaut kann man auch nur seinen Hut ziehen, vor dem Talent von Brian Cranston. Denke mal die Überschrift hat jemand geschrieben, der Brian Cranston, erst mit Breaking Bad entdeckt hat.
Sie haben ihn auch nicht „entdeckt“, sondern einfach zufalllig nachmittags Privatfernsehen geschaut. Breaking Bad ist sie bedeutendere Serie und nur dort spielt er die Hauptrolle.
phboerker 08.11.2018
3. stirbt?
Nach meinem Verständnis bleibt das offen, ob Walter White am Ende tot ist oder nicht. Jedenfalls ausreichend offen, zum ihn in einem Film als doch noch lebend zu präsentieren. Der Charakter Pinkman ist aber eh schon immer der interessantere gewesen, von daher würde ich mir wünschen, dass er in dem Film tatsächlich die Hauptrolle spielt.
Pickle__Rick 08.11.2018
4.
Zitat von phboerkerNach meinem Verständnis bleibt das offen, ob Walter White am Ende tot ist oder nicht. Jedenfalls ausreichend offen, zum ihn in einem Film als doch noch lebend zu präsentieren. Der Charakter Pinkman ist aber eh schon immer der interessantere gewesen, von daher würde ich mir wünschen, dass er in dem Film tatsächlich die Hauptrolle spielt.
Korrekt, das Ende ist offen. Außerdem gibt es zahlreiche Analysen zu der letzten Szene. Die meisten kommen zu dem Schluss, dass die Wahrscheinlichkeit für ein Überleben recht hoch ist. Dazu zählen Indizien wie das Verletzungsbild und die Tatsache, dass sofort ausgebildete First Responder am Ort sind. Außerdem besteht aufgrund seiner kriminellen Karriere und der Fahndung ein großes Interesse daran ihm den Prozess machen zu können. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass er zu dem Zeitpunkt schon wieder an Lungenkrebs litt. Der Filmt müsste also recht nah am Ende der letzten Staffel spielen und dann wäre Walter White auch wohl nicht in Freiheit. Im Knast hat er nach den Aktionen in der Staffel viele Feinde. Dürfte Spannend werden.
zTyphoon 08.11.2018
5.
Bei Prison Break hat man es doch auch geschafft. Da wurde in 60 Sekunden kurz erklärt wie jemand, der eigentlich tot sein sollte, doch noch am Leben ist. War zwar alles ein bisschen weit hergeholt, aber was solls. Daher: möglich ist es, ob man es aber macht ist eine andere Frage. Ich denke mal je nachdem was finanziell mehr Sinn machen wird. Im Endeffekt geht's doch immer nur ums Geld ;).
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.