Bryan Cranston über Fanpost "Ich kann das nicht mehr machen"

Bryan Cranston verabschiedet sich - und zwar von der Beantwortung seiner Fanpost. Er werde das nicht mehr machen, teilte der Schauspieler mit und erklärte auch, warum.

Bryan Cranston
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Als Walter White in "Breaking Bad" konnte ihn nichts in die Knie zwingen, aber im echten Leben zeigt sich Bryan Cranston überfordert. Er könne nicht mehr, schrieb er bei Facebook, und werde sich deshalb in die Rente verabschieden - allerdings nicht als Schauspieler. Es ging ihm um die Beantwortung seiner Fanpost.

"Nach 18 Jahren, in denen ich alles für Fans unterschrieben habe, ziehe ich mich in den Ruhestand zurück. Ich hoffe, ihr versteht und respektiert meine Ansage", schrieb Cranston. Dazu postete er ein Foto, das ihn hinter einem Berg von Briefen zeigt.

Er habe bereits Stunden damit verbracht, zwei weitere solcher Poststapel zu beantworten, und er habe sie persönlich zur Post gebracht. Dies sei der dritte Stapel, der in seinem Büro in London angekommen sei. "Ich kann das nicht mehr machen. Ich werde überschüttet. Sogar mit einem Assistenten ist es zu viel", schrieb der 61-Jährige. Er bedankte sich bei seinen Anhängern, dass sie ihn über die Jahre unterstützt und begleitet hatten.

Um seine Fans nicht ganz zu verprellen, bot er Trost an: Bei persönlichen Treffen werde er weiterhin Autogramme geben, Bücher signieren - oder Erinnerungsfotos schießen: "Ich sehe euch auf der Straße - wir machen ein Selfie zusammen."

Seine Fans nahmen die Ansage offenbar keineswegs krumm - zumindest diejenigen, die bereits Post und Fotos von Cranston bekommen hatten. Etliche bedankten sich auf Cranstons Facebook-Seite für Briefe, die sie teilweise vor mehr als 20 Jahren von ihm erhalten hatten, oder posteten Fotos von sich und dem Filmstar.

fok/dpa

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