Castingshow "American Idol": JLo-Nachfolger gesucht

Die Deutschen gähnen über "Deutschland sucht den Superstar", doch das US-Pendant ist gefragt wie nie. Gleich drei Showgrößen buhlen darum, als Jurymitglied dabei sein zu dürfen: eine Soul-Diva, eine Diva, die keine sein will, und ein Mann, der so viele Allüren hat, dass er glatt als Diva durchgeht.

Castingshow: Nachfolger für JLo gesucht Fotos
AP/Fox

Hamburg - Es ist eines der erfolgreichsten Fernsehformate der USA, die Zuschauer lieben "American Idol" auch nach der elften Staffel. Anders als beim deutschen Format sind dort tatsächlich ein paar sehr erfolgreiche Sänger herausgekommen: Kelly Clarkson, Carrie Underwood, Jennifer Hudson oder Jordin Sparks.

Ein Platz in der Sendung ist begehrt, nicht nur auf der Bühne, sondern auch am Jurorentisch. Nach zwei Staffeln hören Jennifer Lopez und Steven Tyler nun auf - und ihre potentiellen Nachfolger stehen Schlange. US-Medienberichten zufolge sollen mindestens drei Größen des Geschäfts um die zwei Plätze neben Randy Jackson buhlen.

Kandidatin Nummer eins: Aretha Franklin. Die Soulsängerin wurde Ende der sechziger Jahre bekannt, selbst heute kennen viele die 70-Jährige für ihren Hit "Respect". In einem Interview mit der "Las Vegas Sun" bekannte sie, dass sie Jurorin in einer TV-Show werden möchte - gerne auch bei "American Idol".

Kandidatin Nummer zwei: Mariah Carey soll ebenfalls Interesse daran haben, in der Jury zu sitzen. Allerdings sieht das ausgerechnet ihr Ehemann Nick Cannon kritisch. "Ich bin mir nicht sicher, ob sie sich Mariah Carey leisten können", sagte er nach Angaben der Klatschseite TMZ.com. Wenn die Produzenten Jennifer Lopez schon 20 Millionen Dollar gezahlt hätten, müssten sie dies für Carey verdoppeln, sagte Cannon wenig bescheiden. Ob Lopez tatsächlich so gut bezahlt wurde, ist allerdings fraglich.

Kandidat Nummer drei: Schauspieler Charlie Sheen. Er gilt schon lange als Enfant terrible, warum sollte er nicht den US-Bohlen mimen? Gerüchte über Sheen als Casting-Juror gibt es schon seit einigen Tagen, in einer Radiosendung äußerte sich der Schauspieler am Dienstag dazu. "Es kommt so unerwartet daher, dass es beinahe Sinn macht", sagte Sheen. Er sei tatsächlich sehr interessiert an dem Job.

aar

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