Generös: Charlie Sheen spendet US-Soldaten eine Million Dollar

In Charlie Sheen stecken viele schillernde Persönlichkeiten. Derzeit hat der Patriot die Oberhand. Wie jetzt bekannt wurde, hat der skandalumwitterte Schauspieler einer Hilfsorganisation für verwundete US-Soldaten mal eben eine Million Dollar gespendet.

Spende an US-Soldaten: Charlie Sheen, der Gönner Fotos
REUTERS

New York - Alle Achtung, eine Million Dollar für im Kampf verwundete US-Soldaten hat Charlie Sheen lockergemacht. Dass er da nebenbei ein wenig PR für seine neue Sitcom "Anger Management" macht, die Ende Juni auf dem US-Kabelsender FX anlief und derzeit ein Quotentief ansteuert, stört in Wahrheit niemanden.

Den ersten Scheck in Höhe von 250.000 Dollar wolle er den United Service Organizations (USO) noch in dieser Woche überreichen, sagte ein Sprecher des Schauspielers. Die USO wurde 1941 mit der Unterstützung des damaligen Präsidenten Franklin D. Roosevelt gegründet. "Es ist eine Ehre für mich, in der Lage zu sein, diesen Männern und Frauen des Militärs etwas zurückzugeben. Sie setzen jeden Tag ihr Leben für uns aufs Spiel", ließ Sheen in einer Erklärung verlauten. Er spielte Mitte der achtziger Jahre die Hauptrolle in dem Anti-Kriegsfilm "Platoon" von Oliver Stone.

Bevor nun alle in Ehrfurcht erstarren: Zwar handelt es sich bei der Millionen-Spende um eine der größten Gaben einer Einzelperson an die Organisation. Das Geld macht aber gerade mal ein Prozent der Gage aus, die Sheen mit seiner neuen Serie "Anger Management" einheimst. Darin spielt der 46-Jährige einen ehemaligen Baseballspieler, der versucht, seine Aggressionen unter Kontrolle zu bringen - eine Figur, bei der er aus persönlichen Erfahrungen schöpfen kann.

In den vergangenen Jahren hat Sheen mit eigentümlichen Auf- und Fehltritten von sich reden gemacht. Er hatte Probleme mit Alkohol und Drogen, soll gewalttätig gegen seine Ex-Frau und mehrere Ex-Freundinnen sowie ein Escort-Girl geworden sein. Die Macher der erfolgreichen Sitcom "Two and a Half Men" warfen ihn raus, weil er zu unberechenbar geworden war und den Produzenten Chuck Lorre als "verseuchte kleine Made"bezeichnet hatte.

Auch mit der neuen Sitcom will der Mime sich offenbar nicht allzu lange aufhalten: "Wenn ich hiermit fertig bin, gehe ich nur noch zu Football-Spielen und in Vergnügungsparks", so Sheen.

ala/dpa

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insgesamt 41 Beiträge
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1. 1%?
Stelzi 17.07.2012
Ich glaube kaum, dass Sheen bereits 100 Millionen Dollar mit seiner neuen Serie eingestrichen hat.
2. Propaganda
ralphofffm1 17.07.2012
Na da war mal wieder etwas Propaganda notwendig. Was will der abgewrackte Alkoholiker noch?
3.
sinta 17.07.2012
Zitat von sysopIn Charlie Sheen stecken viele schillernde Persönlichkeiten. Derzeit hat gerade Charlie der Patriot die Oberhand. Wie jetzt bekannt wurde, hat der skandalumwitterte Schauspieler einer Hilfsorganisation für verwundete US-Soldaten mal eben eine Million Dollar gespendet. Charlie Sheen spendet verwundeten US-Soldaten eine Million Dollar - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,844783,00.html)
Man mag von Charlie Sheen halten was man mag - auch, dass ihn das gespendete Geld nicht fehlen wird - ich denke, US-Bürger haben ein ganz anderes Verhältnis zu ihren Soldaten, unabhänig davon, wie man zu Krieg steht. Diese Männer und Frauen waren im Krieg, weil das nunmal die Pflicht eines Soldaten ist und sowenig ich verstehen kann, warum man Soldat wird - aber diese Menschen haben sich dazu entschieden und das ist einfach zu respektieren. Traurig ist allein dies, dass uns es nicht juckt, was aus ihnen danach wird. Es gibt gerade in Hollywood eine Menge Schauspieler die ihre Soldaten auf ihre Art unterstützen. Ich finde das gut, egal wieviel gute Promotion ihnen das einbringt - und es gibt Schuspieler, die machen das aus Überzeugung: Adam Baldwin: Ride 2 Recovery: An Amazing Journey (http://www.huffingtonpost.com/adam-baldwin/ride-2-recovery-an-amazin_b_188763.html)
4.
qvoice 17.07.2012
Ich will "Two and a Half Man" zurück. Bitte, Charlie!
5. ?
Romanum 17.07.2012
Zitat von ralphofffm1Na da war mal wieder etwas Propaganda notwendig. Was will der abgewrackte Alkoholiker noch?
Ich frage mich immer warum Leute, denen Charlie Sheen so unsymphatisch ist oder denen er angeblich so egal ist, sich die Mühe machen Artikel über ihn zu lesen und anschließend noch den Aufwand betreiben einen Forumsbeitrag zu schreiben.
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