Charlize Theron über Mutter als Marihuana-"Dealerin" "Ihr kriegt sie nicht, sie gehört nur mir"

Charlize Theron hat Schlafstörungen - und bekämpft diese mit Marihuana. Die Oscarpreisträgerin musste sich die "Kraut-Alternative" nicht einmal selbst besorgen.

AFP

Charlize Theron schläft schlecht, so schlecht, dass sie offenbar medizinische Unterstützung benötigt, um überhaupt zur Ruhe zu kommen. Dabei setzt die Oscarpreisträgerin nach eigener Aussage nicht nur auf herkömmliche Schlafmittel, sondern hat auch Marihuana getestet - erfolgreich. Besorgt habe ihr die Droge ihre Mutter.

"Ich will immer alles probieren. Man hat nur ein Leben, also warum nicht?", sagte Theron in der amerikanischen Late-Night-Show "Jimmy Kimmel Live!", wie das Promi-Portal "People" berichtete. Genau wie ihre Mutter leide sie unter Schlafproblemen und bei einem Gespräch über Schlafmittel habe sie auch die "Kraut-Alternative" erwähnt.

Die 42-Jährige habe aber nicht erwartet, dass ihre Mutter Gerda Jacoba Aletta Maritz darauf eingehe: "Ich dachte, ich wäre diejenige, die verantwortlich dafür ist, loszugehen und es zu besorgen." Offenbar ein Irrtum: "Letzte Woche schneite sie in ihrem Tennisoutfit bei mir herein, brachte mir einen kleinen Behälter mit und legte ihn auf meinen Küchentisch", sagte Theron. Darin: Marihuana in essbarer Form.

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Charlize Theron: Insomnia

Später habe sie ihr auch erzählt, wo sie die Drogen herhabe: "Ich bin selbst zum Laden gegangen", berichtet Theron. Nun könne sie wunderbar schlafen, aber ihre Mutter werde sie nicht als "Dealerin" hergeben. "Ihr kriegt sie nicht, sie gehört nur mir." Auch in der Filmkomödie "Gringo", in der Theron mitspielt und die im April in Deutschland anläuft, geht es unter anderem um medizinisch genutztes Marihuana.

Es sind nicht Therons erste Erfahrungen mit der Droge, sie selbst erzählte bei Jimmy Kimmel, sie habe jahrelang Cannabis konsumiert und dann aufgrund einer schlechten Erfahrung damit aufgehört: "Eines Tages fand ich mich selbst acht Stunden erstarrt vor meinem Kühlschrank wieder", sagte sie. "Ich konnte nicht sprechen und es war einfach kein Spaß mehr."

Im US-Bundesstaat Kalifornien ist der Verkauf von Marihuana seit Jahresbeginn legal - auch ohne medizinisch begründeten Bedarf. Dadurch erschließt sich ein neues Geschäftsfeld: Ex-Boxer Mike Tyson will daran beispielsweise offenbar mit seiner eigenen Cannabisplantage verdienen.

Im Video: High in Colorado - Der Cannabis-Goldrausch

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bbr/dpa



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