Charlize Theron über Gefühle nach der Adoption "An der Grenze zum Wahnsinn"

Ängste, schlaflose Nächte und Hygienewahn: Hollywoodstar Charlize Theron war nach der Adoption ihres Sohnes zunächst überfordert. Bei ihrer Tochter sah das Ganze dann schon ganz anders aus.

Getty Images

Hollywoodstar Charlize Theron ist stolze Mutter von zwei Adoptivkindern - doch die Anfangszeit mit ihrem Sohn - dem älteren der beiden - war alles andere als einfach. Das erzählte die 42-Jährige jetzt dem Magazin "Bunte". Sie habe sich in der neuen Mutterrolle überfordert gefühlt und sogar Angst gehabt, dass sie ihr Baby aus Versehen umbringe.

"Ich war einfach überwältigt, dachte mir nur, ich muss dafür sorgen, dass es am Leben bleibt, und war mir nicht sicher, wie ich das bewerkstelligen soll", sagte sie demzufolge.

Sie habe total übertrieben, alles sterilisiert und das Baby völlig verwöhnt. Als der Junge einmal die ganze Nacht geschrien habe, "saß ich komplett erschöpft im Badezimmer, über und über mit Schweiß bedeckt, an der Grenze zum Wahnsinn, und mein einziger Gedanke war: Ich weiß nicht, wie lange ich das noch schaffe." Bei ihrer Adoptivtochter sei sie dann viel entspannter gewesen. "Deshalb ist sie nicht so verzärtelt." Therons Sohn Jackson ist inzwischen sechs, Tochter August drei Jahre alt.

Mittlerweile hat Theron andere Ängste: Kürzlich erzählte sie in einem Interview, dass ihr der Rassismus in den USA besonders wegen ihrer schwarzen Kinder Sorgen mache. "Ich würde mit meinen Kindern manche Teile der USA nicht bereisen, und das ist echt problematisch", sagte sie der "Elle". Manchmal denke sie sich: "Wenn das so weitergeht, muss ich vielleicht Amerika verlassen."

bbr/AFP



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