Chrissy Teigen auf Massendemo Mit Baby gegen Trump

Hunderttausende Amerikaner haben gegen die US-Migrationspolitik protestiert, vorne dabei: Chrissy Teigen. Das Model hielt eine flammende Rede - und sie trat nicht allein vors Mikrofon.

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Chrissy Teigen und John Legend haben mit ihrem Staatsoberhaupt schon seit einer ganzen Weile ein Problem. Seit Monaten kritisiert das Paar immer wieder US-Präsident Donald Trump und dessen Politikstil. Und offenbar wollen die beiden keineswegs kürzertreten, nachdem sie vor Kurzem zum zweiten Mal Eltern geworden sind.

Ganz im Gegenteil.

In Los Angeles trat das Paar nun bei einer Kundgebung gegen Trumps Migrationspolitik auf - und Teigen nahm das gerade mal sechs Wochen alte Kind kurzerhand mit auf die Bühne. "Die erste Demo des Babys", schrieb Teigen anschließend auf Instagram.

Die Aktion passte zum Motto der landesweit rund 750 Protestmärsche, an denen eine Viertelmillion Amerikaner teilnahmen. "Families Belong Together", lautete der Slogan, der sich gegen die Trennung von Einwandererfamilien in den USA wendet: Familien gehören zusammen. Dass ihr das ein Anliegen ist, stellte Teigen auch mit ihrer Rede unter Beweis.

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Chrissy Teigen: Mit Baby gegen Trump

"Ich bin unglaublich stolz darauf, die Tochter einer Einwanderin zu sein", sagte das Model dem Magazin "People" zufolge. "Meine Mutter wuchs in einem sehr kleinen Dorf in Thailand auf und ließ mich das nie vergessen." Die USA seien groß, wunderbar und vielfältig - genau wie Los Angeles.

"Könnt ihr euch diese Stadt ohne die Mitwirkung von Immigranten vorstellen?", fragte Teigen - und gab selbst die Antwort auf die rhetorische Frage: "Wie nichtssagend, wie fade L.A. wäre, wie langweilig. Zu viele Leute dämonisieren Einwanderer, als stählen sie den hier geborenen Menschen irgendetwas." Dann sagte Teigen: "Einwanderer kommen nicht hierher um uns etwas zu nehmen. Sie bringen das, was Amerika so besonders macht."

Teigen und Ehemann Legend haben erst kürzlich 288.000 Dollar gespendet, um ein Zeichen gegen Trumps Politik zu setzen. Sie seien entrüstet über die Horrorgeschichten von Familien, die an der Grenze getrennt werden würden, twitterte Teigen Mitte Juni. Das Geld ging an die Bürgerrechtsorganisation ACLU, die Einwanderer berät.

mxw



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