Klatsch und Knatsch Verwählt

Christina Ricci wählte den falschen Film für ihren Sohn, Til Schweiger einmal das falsche Hotelzimmer und Amber Heard die falschen Worte. Die Promimeldungen der Woche.

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Die größte Verwirrung...

...hinterließ Christina Ricci bei ihrem kleinen Sohn, indem sie ihm einen ihrer ersten Filme zeigte: Die Fantasykomödie "Casper", in der sich die von Ricci gespielte Kat mit einem freundlichen Gespenst anfreundet. Doch der Dreieinhalbjährige war offenbar noch zu jung für den Film, wie die Schauspielerin "People" erzählte.

"Wir haben dann erkannt, dass er noch nicht die Fähigkeit entwickelt hatte, Realität und Fiktion zu unterscheiden", sagte die 38-Jährige. Und so wollte der Junge offenbar mehr über die vermeintliche Vergangenheit seiner Mutter erfahren: "Er hat angefangen, mich über meine Kindheit mit meinem besten Freund, dem Geist, auszufragen", sagte Ricci. "Und wir dachten nur: 'Oh! Zu früh.'"

Die romantischste Kehrtwende der Woche...

...legte Kaley Cuoco hin. Der "Big Bang Theory"-Star hatte nach der gescheiterten Ehe mit Ryan Sweeting eine weitere Hochzeit für sich ausgeschlossen - weil sie der erste gescheiterte Versuch ruiniert habe. Nun hat es sich die Schauspielerin doch noch einmal anders überlegt - und ihren Freund Karl Cook geheiratet.

"Für immer glücklich", schrieb die 32-Jährige auf Instagram und postete Bilder von ihrer Hochzeitsfeier, auf denen sie in einem weißen Spitzenkleid mit Umhang zu sehen ist. Das Paar feierte nach der Trauung mit Familie und Freunden in einem Gestüt in der Nähe von San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien. Die Flitterwochen waren indes nicht ganz wie geplant: Cuoco wurde an der Schulter operiert, woran ihr Mann die Welt freigiebig teilhaben ließ.

Die Reiseanekdote der Woche...

...erzählte Til Schweiger. Der war einst im Münchner Nobelhotel Bayerischer Hof untergekommen - und zwar in der Thomas-Gottschalk-Suite. Die ist ganz dem Moderator gewidmet, riesiges Porträt inklusive. Für Schweiger war das offensichtlich zu viel des Gottschalk-Guten. "Ich liebe Thomas, aber das war das grausamste Zimmer, in dem ich jemals gewesen bin. Nach drei Minuten war ich wieder raus", sagte Schweiger. Gottschalk zeigte Verständnis: "Es hängt ein wahnsinnig großes Bild von mir über dem Bett. Da müssen andere Gäste, die die Suite buchen, schon tapfer sein."

Die Fotobombe der Woche...

...darf Adam Sandler für sich verbuchen. Der Schauspieler war mit seiner Familie essen, als ihn im kanadischen Montreal eine frischverheiratete Frau sah. Sie rief nach Sandler. Der stand tatsächlich auf, gratulierte Alexandra Steinberg und Kevin Goldstein und posierte in roten Shorts und weißem T-Shirt für ein paar Fotos mit dem Brautpaar. Offenbar hinterließ Sandler einen blendenden Eindruck. Sein Intermezzo, hieß es von den Frischvermählten, habe "unsere Fotos und unsere Hochzeit so viel besser gemacht".

Der Baustellenärger der Woche...

...hat ausnahmsweise nichts mit Stuttgart 21 oder dem BER zu tun, sondern mit Ed Sheeran. Der Sänger wollte auf seinem Grundstück in der englischen Grafschaft Suffolk eine Kapelle errichten, unter anderem für die Hochzeit mit seiner Freundin Cherry Seaborn. Daraus wird wohl nichts, die Baugenehmigung wurde nicht erteilt. Die Behörde störte sich offenbar vor allem daran, dass das Gebäude inklusive 14,60 Meter hohem Turm den Eindruck einer zweiten Dorfkirche hätte erwecken können.

Die fragwürdigste Formulierung der Woche...

...ließ Amber Heard via Twitter ab. Die Schauspielerin hatte erfahren, dass die Einwanderungs- und Zollbehörde, das Immigration and Customs Enforcement (ICE), unweit ihres Hauses einen Kontrollpunkt eingerichtet habe. "Jeder sollte seine Haushälterinnen, Nannys und Gärtner heute Abend nach Hause fahren", schrieb sie. Daraufhin wurde ihr vorgeworfen, sie bediene Stereotype. Nicht alle Einwanderer seien Nannys, Haushälterinnen oder Gärtner.

Heard beeilte sich, sich zu verteidigen. Man darf ihr abnehmen, dass sie ihre Worte einfach nur unbedacht gewählt hat. Sie gilt als eine der schärfsten prominenten Kritikerinnen von Donald Trumps Einwanderungspolitik, war vor wenigen Wochen an die mexikanische Grenze gereist, um gemeinsam mit anderen Prominenten gegen die Trennung von illegal eingewanderten Familien zu protestieren.

bbr/mxw/ulz

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