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02. April 2011, 14:37 Uhr

Clevere Investition

Daniel Küblböck ist Ökostrom-Millionär

Aus dem Casting-Sternchen ist ein erfolgreicher Geschäftsmann geworden: Daniel Küblböck hat seinen Scheck von der Plattenfirma in eine Solaranlage investiert - und kassiert monatlich ordentliche Gewinne. Dafür bedankt er sich nun bei der SPD.

Berlin - "Es gibt in Deutschland viele Haushalte, die Küblböck-Ökostrom beziehen." So zitiert die Berliner Boulevardzeitung "B.Z." Daniel Küblböck, den Ex-Kandidaten der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar".

Der 25-Jährige erzählt, er sei mit Ökostrom reich geworden. Für seine erste Platte habe er eine Million Euro bekommen und die Summe fast vollständig in den Bau einer Solaranlage in Niederbayern investiert, sagte Küblböck, der in der ersten Staffel der RTL-Castingshow 2003 Dritter wurde. "Ich wollte das Geld nicht für Autos oder Frauen ausgeben."

Der Bau habe sich sehr gelohnt, er habe die Investitionen mittlerweile "locker wieder drin", sagte Küblböck. Der 25-Jährige profitierte nach eigenen Angaben von den Subventionen für Solarenergie: "Man kann sagen, die SPD hat mich reich gemacht."

Das Geld ermögliche ihm, als Sänger nur zu machen, was ihm Spaß bringe - etwa Jazz-Platten aufzunehmen. "Ich kriege jeden Monat einen großen Betrag auf mein Konto überwiesen", sagte Küblböck der Zeitung. Ein Stromkonzern wolle ihm seine Solaranlage abkaufen. "Aber ich lasse die noch zappeln."

Küblböck verriet der "B.Z", ihn habe nun der unternehmerische Ehrgeiz gepackt. "Ich will noch in anderen Bereichen ein paar Millionen verdienen, auch wenn ich eigentlich ausgesorgt habe." Er wolle sich künftig darauf konzentrieren, andere Künstler zu vermarkten.

cte/dapd

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