Crackvideo-Skandal: Amy Winehouse erneut im Drogenentzug
Die drogenabhängige Sängerin Amy Winehouse hat sich erneut in eine Entzugsklinik einweisen lassen. Zuvor hatte eine Zeitung ein Video lanciert, das Winehouse beim Rauchen einer Crack-Pfeife zeigt. Ihre Plattenfirma kündigte an, die Karrierepläne in den USA zu stoppen.
London - Der private Videofilm, der in den Besitz der Boulevardzeitung "The Sun" gelangt und von dieser öffentlich gemacht worden war, ist mittlerweile Gegenstand polizeilicher Untersuchungen. Man prüfe, ob rechtliche Schritte gegen Amy Winehouse eingeleitet würden, sagte ein Polizeisprecher der "Sun".
Auf dem Video, das am vergangenen Freitag aufgenommen worden sein soll, ist Winehouse beim Rauchen einer Crackpfeife zu sehen, nachdem sie zuvor offenbar Ecstasy und Kokain konsumiert hatte. Außerdem sagt sie in dem Video, sie habe sechs Valium genommen.
Nur wenige Stunden nach dem Bekanntwerden des Crackvideos soll Winehouse eine private Entzugsklinik in London aufgesucht haben, meldet heute die "Times".
Winehouse' Plattenfirma "Island", die zum Konzern Universal Music gehört, plant nun offenbar, die Karrierepläne in den USA auf Eis zu legen. Dort hatte sich das Winehouse-Album "Back to Black" fast anderthalb Millionen Mal verkauft.
Winehouse sollte in zwei Wochen bei der "Grammy"-Verleihung in Los Angeles auftreten, hatte aufgrund ihrer Drogenprobleme aber kaum Aussichten, ein Visum zu erhalten. "Vielleicht ist es an der Zeit, einen Schlussstrich zu ziehen", sagte "Island"-Chef Nick Gatfield der "Times".
pad
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