"Sex and the City"-Star will in die Politik ... und bringt Co-Stars in Bredouille

Cynthia Nixon will Gouverneurin von New York werden. Dazu haben sich ihre ehemaligen Co-Stars aus "Sex and the City" nun allesamt zu Wort gemeldet - nur nicht alle so, wie sich das mancher wünscht.

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Hier und da gab es mal Hickhack, aber sechs Staffeln und zwei Kinofilme lang waren Carrie, Miranda, Samantha und Charlotte aus "Sex and the City" vor allem eins: beste Freundinnen. Da wollen Fans nur zu gerne glauben: Die vier Schauspielerinnen halten auch im wirklichen Leben wie Pech und Schwefel zusammen. Aber diese Erwartung haben zumindest einige der vier Frauen nun mehrfach nicht erfüllt.

Jüngstes Beispiel sind die Reaktionen der drei Schauspielkolleginnen auf Cynthia Nixons Ankündigung von Mitte März, sie wolle Gouverneurin von New York werden. Jedes Wort legten Reporter und Fans dabei auf die Goldwaage, und am Ende fielen manche Statements offenbar nicht so enthusiastisch aus, wie sich das die/der eine oder andere gewünscht hätte.

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Cynthia Nixon als Gouverneurin: Was sagen die "Sex and the City"-Stars?

Sarah Jessica Parker beispielsweise äußerte sich mit mehreren Tagen Verspätung zu den politischen Ambitionen ihrer ehemaligen Serienkollegin - als Letzte aus dem Quartett: "Cynthia ist meine Freundin und Kollegin seitdem wir kleine Mädchen waren", sagte die 53-Jährige dem Magazin "Page Six". "Ich freue mich darauf, mit ihr über ihre Kandidatur als Gouverneurin für New York zu sprechen."

Klingt eigentlich unverfänglich, aber äußert sich so eine beste Freundin? Nein, fand prompt das Magazin "People". Dem Statement fehle es an "uneingeschränkter Begeisterung". Da hatte Parker immerhin mal etwas gemeinsam mit Kim Cattrall, die schon öfter sehr ehrlich und zweifelsfrei deutlich gemacht hat, dass sie nicht mit Parker befreundet sei und es hinter den Kulissen keineswegs immer so innig zuging, wie sich das mancher vorstellte.

Cattrall hatte Nixons Ankündigung so kommentiert: "Ich unterstütze und respektiere jede Karriereentscheidung von früheren Kollegen." Der Sender Fox News zum Beispiel vermisste auch hier die überschwängliche Unterstützung. Man hielt den Kommentar vielmehr für "herablassend" - und auch das löste etliche Tweets aus.

Einige verteidigten die Schauspielerin: "Witzig, dass FoxNews die Worte 'unterstütze und respektiere' herablassend findet", schrieb einer. Manch einer konnte sich dagegen einen Seitenhieb wegen des Zwists mit Parker nicht verkneifen: Hauptsache, SJP würde nicht kandidieren, dann sei Cattrall wohl einverstanden, hieß es in mehreren Tweets.

Wieder andere erkannten, dass ihre Idee von einer "Sex and the City"- Freundschaft im echten Leben wohl naiv sei - und hielten Cattralls Statement für reichlich kühl.

So wie sich Menschen das von einer guten Freundin wünschen, reagierte streng genommen nur Nixons ehemalige Serienkollegin Kristin Davis: "Ich bin so stolz auf Cynthia Nixon", schrieb sie bei Twitter. Niemand bemühe sich mehr als sie darum, dass jede Person eine faire Chance und eine gute Ausbildung bekomme. "Ich weiß, sie wäre eine exzellente Gouverneurin."

fok

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