Dakota Johnsons Liebesleben Rollentausch

Für Dakota Johnsons Karriere war "Fifty Shades of Grey" ein Gewinn. Aber fürs Privatleben? Viele Männer haben offenbar eher Johnsons Rolle in der SM-Romanze vor Augen, wenn sie die 26-Jährige treffen.

REUTERS

Die Rolle als Anastasia Steele hat Dakota Johnson in Hollywood weit nach vorn gebracht. Vom Privatleben der Schauspielerin kann man das nicht behaupten, wie die 26-Jährige dem "Telegraph" in einem ausführlichen Interview sagte. Demnach verträgt sich die Rolle in der SM-Romanze "Fifty Shades of Grey" nicht besonders gut mit Date-Versuchen.

Männer seien entweder zu ängstlich, um sie anzusprechen, sagte Johnson dem "Telegraph". Oder sie gingen davon aus, dass Johnson auf die gleichen Sexspielchen stehe wie ihre Figur in dem Film. "Manche Leute denken, dass ich daran in meinem Privatleben interessiert bin, aber das ist nicht der Fall", sagte sie. Vielen Schauspielerinnen gehe es ähnlich - man gehe davon aus, dass das Privatleben der Filmrolle entspreche.

Johnson ist derzeit Single. Bis zum vergangenen Jahr war sie mit dem Rocksänger Matt Hitt liiert, davor mit dem Musiker Noah Gersh und Schauspielkollege Jordan Masterson. Manchmal fühle sie sich einsam, aber sie schaue Filme an oder lese und freue sich, dass sie die Zeit dafür habe. "Ich schätze meine Einsamkeit."

Ihr Job biete genug Ablenkung, sagte die Schauspielerin. "Ich denke nicht oft über Männer nach, mein ganzer Fokus liegt auf der Arbeit." Viel Zeit zum Grübeln bleibt Johnson ohnehin nicht. Bald beginnen die Dreharbeiten zum zweiten "Fifty Shades of Grey"-Teil.

Seit der Veröffentlichung des ersten Films habe sich ihr Leben dramatisch verändert, sagte Johnson. Sie habe nun viel mehr Möglichkeiten, lerne ständig Neues. Aber manchmal sei die Sache auch unheimlich und abschreckend - dann wisse sie nicht, ob sie richtig damit umgehe.

Die Hollywood-Branche sieht Johnson nach eigenen Worten kritisch. Das Geschäft sei für Frauen brutal. Es breche ihr das Herz zu sehen, wie die Filmindustrie überlebe - indem sie sich auf das verlasse, was gut ankomme, und nicht auf das, was tatsächlich gut sei. Diese Kritik passt allerdings auch auf die "Shades of Grey"-Reihe: Der erste Film war kommerziell äußerst erfolgreich, kam aber bei Kritikern eher mies an.

ulz

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