Dakota Johnsons Panne bei Preisgala Kleid und Haltung bewahren

Was tun, wenn bei einer Preisverleihung auf der Bühne das Kleid kaputtgeht - und Enthüllungen drohen? "50 Shades of Grey"-Star Dakota Johnson wählte bei den People's Choice Awards die "Hier gibt's doch nichts Neues zu sehen"-Taktik.

AP

Bis zu den Oscars Ende Februar dauert es noch ein wenig. Aber mit den People's Choice Awards ist die Preisvergabe-Saison in Hollywood angebrochen. Über den Stellenwert des Publikumspreises darf man geteilter Meinung sein. Die diesjährige Version lieferte immerhin mehrere Momente, an die man sich noch erinnern dürfte, wenn die Gewinner schon vergessen sind.

Da wäre der Auftritt von Dakota Johnson. Sie wurde als beste Schauspielerin in einem Drama ausgezeichnet. Auf der Bühne umarmte sie Leslie Mann, die Johnsons Sieg verkündet hatte. Es folgt die obligatorische Umarmung - und der hielt Johnsons Kleid nicht stand. "Leslie hat gerade mein Kleid kaputtgemacht", sagte Johnson, während sie mit der rechten Hand versuchte, das Oberteil an Ort und Stelle zu halten - in der linken hielt sie ihren Preis.

Erinnerungen an andere "Garderoben-Fehlfunktionen" wurden wach, Janet Jacksons "Nipplegate" etwa. So weit kam es nicht. Aber für den Fall beugte Johnson schon einmal vor: "Es ist ja nicht so, als hätte noch niemand hier meine Brüste gesehen", scherzte sie. Damit hatte sie die Lacher auf ihrer Seite, immerhin wurde sie für ihren Auftritt in der SM-Romanze "50 Shades of Grey" ausgezeichnet.

Souverän reagierten auch die Moderatorinnen der Sendung "The Talk", die als beliebteste TV-Gastgeber ausgezeichnet wurden. Während ihrer Dankesrede stürmte ein Mann auf die Bühne, er hatte offenbar Wichtiges zu sagen. Sheryl Underwood, eine der Preisträgerinnen, rief scherzend nach Sicherheitsleuten und verwies den Mann der Bühne, Kollegin Sharon Osbourne gab ihm einen Tritt in den Hintern.

Manche Beobachter fühlten sich an Kanye Wests Auftritt bei den Video Music Awards 2009 erinnert. Damals hatte der Rapper Taylor Swift das Mikrofon entrissen, weil er der Ansicht war, dass Beyonce die verdientere Siegerin gewesen wäre.

Apropos Swift: Sie gehörte wieder zu den üblichen Verdächtigen, die mehrere Preise gewannen. Sie wurde als beste Sängerin und als bester Popstar gekürt. Auch Melissa McCarthy bekam zwei Preise als beste Film- und Fernsehkomödiantin. Beliebteste Schauspieler sind demnach Sandra Bullock und Channing Tatum.

Die Sieger bei den People's Choice Awards werden per Fan-Abstimmung im Internet ermittelt. Nach Angaben der Veranstalter wurden mehr als 200 Millionen Stimmen abgegeben.

ulz/Reuters

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