Dave Legeno "Harry Potter"-Schauspieler tot in der Wüste gefunden

Als Werwolf Fenrir Greyback jagte Dave Legeno den "Harry Potter"-Fans im Kino Angst und Schrecken ein. Nun ist der 50 Jahre alte Schauspieler plötzlich verstorben. Wanderer fanden seine Leiche im Death Valley.

Gruseliger Geselle: In "Harry Potter und der Halbblutprinz" spielte Dave Legeno den Werwolf Fenrir Greyback
interTOPICS/ mptv/ Warner Brothers Pictures

Gruseliger Geselle: In "Harry Potter und der Halbblutprinz" spielte Dave Legeno den Werwolf Fenrir Greyback


Las Vegas - Der Schauspieler Dave Legeno ist tot. Die Leiche des Briten, der vor allem als fieser Werwolf aus der "Harry Potter"-Filmreihe bekannt war, wurde vergangenen Sonntag im kalifornischen Teil des US-Nationalpark Death Valley gefunden.

Der 50-Jährige sei offenbar an einem Hitzschlag gestorben, teilten die Polizei und Gerichtsmedizin des Bezirks Inyo County mit. Die genaue Todesursache werde noch ermittelt. Es gebe jedoch keine Anzeichen auf ein Verbrechen.

Laut Polizei fanden zwei Wanderer Legenos Leiche in einem entlegenen Abschnitt westlich des Aussichtspunktes Zabriskie Point. Im Death Valley, dem "Tal des Todes", steigen die Temperaturen im Sommer häufig auf weit über 50 Grad an.

Auf Twitter äußerten Dutzende Fans ihre Trauer. Legenos Filmkollege Tom Felton, der in den "Potter"-Filmen den ebenfalls unbeliebten Draco Malfoy spielt, schrieb: "Er war wahrhaftig ein großer, freundlicher Gentleman."

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Legeno gelangte über Umwege zur Schauspielerei. Nach der Schule schlug er sich zunächst einige Zeit auf Schrottplätzen durch, bevor er darstellende Künste studierte. Laut der Filmdatenbank IMDB hatte er danach einige Jobs als professioneller Wrestler. Nebenher versuchte er sich als Schauspieler, eine seiner ersten größeren Rollen hatte er in der Gangster-Komödie "Snatch - Schweine und Diamanten" von Guy Ritchie - als John. Danach folgten Auftritte in "Batman Begins" und "Elizabeth - Das goldene Zeitalter", bevor er als Fenrir Greyback in den "Potter"-Filmen zu sehen war.

gam/dpa/AFP

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insgesamt 3 Beiträge
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demophon 12.07.2014
1. Fast keine Toten im Tal des Todes
Das "Death Valley" hat seinen abschreckenden Namen eigentlich zu unrecht. Es erhielt ihn während des kalifornischen Gold Rush, obwohl dort in jener Zeit nur ein einziger Toter registriert wurde. Es ist auch sonst keine Statistik zu finden, die danach über Todesfälle im Tal des Todes berichtet.
mkalus 13.07.2014
2.
Zitat von demophonDas "Death Valley" hat seinen abschreckenden Namen eigentlich zu unrecht. Es erhielt ihn während des kalifornischen Gold Rush, obwohl dort in jener Zeit nur ein einziger Toter registriert wurde. Es ist auch sonst keine Statistik zu finden, die danach über Todesfälle im Tal des Todes berichtet.
Ich bin mir ziemlich sicher das der Name daher ruehrt das in dem Tal meist nichts waechst, sprich, alles Tot ist. Nicht das es regelmaessig Menschen umbringt (auch wenn es das durchaus macht).
durin 13.07.2014
3. Durchaus gefährlich
Sicher sterben die Leute im Death Valley nicht zu hunderten, aber mit häufig über 50 Grad C erwischt es durchaus einige Leute pro Jahr, die nicht genug Wasser dabei haben oder trinken. Handyempfang gibt es auch nahezu nicht, dh ohne Satellitentelefon ist Hilfe rufen nicht drin. Das Badwater Basin ist zu dieser Jahreszeit einfach zu menschenfeindlich. Mich hätte die außergewöhnliche Erfahrung letzte Woche auch sehr gereizt, aber ich bin dann doch lieber in den wesentlich kühleren Yosemite weiter. Man kann das schon machen, aber auf keinen Fall allein. Einen nahenden Hitzschlag bemerken viele nicht.
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