David Beckham über Erziehung: Manchmal ein Nein-Sager

David Beckham über seine Kinder: "Sie sollen ein normales Leben haben" Fotos
AP

Schon im Normalfall kann die Erziehung von vier Kindern mitunter sehr anstrengend sein. Ist man ein Star wie David Beckham, kommen offenbar besondere Nöte hinzu. In einem Interview sprach der Fußballer nun über Grenzen - und die Opfer, die er als Vater bringen muss.

Hamburg - Man sollte meinen, die Kindererziehung wird mit wachsendem Ruhm einfacher. All die Möglichkeiten, die sich bieten, die finanziellen Spielräume, die Kindermädchen. Doch David Beckham sieht die Lage offenbar etwas differenzierter.

Im Interview mit CNN World Sports sprach der Fußballer auch über seine vier Kinder: Sein ältester Sohn Brooklyn realisiere inzwischen, dass es auch Nachteile hat, einen der größten Stars weltweit zum Vater zu haben. Brooklyn ist 14 Jahre alt und "damit in einem Alter, in dem er von sich aus Sachen unternehmen und weggehen will", sagte Beckham. "Und wir müssen ihn da zurückhalten und ihm erklären, dass es Dinge gibt, die er nun mal nicht tun kann."

Allzu streng geht es im Hause Beckham jedoch nicht zu. Denn "ehrlich gesagt" könnten seine Kinder in 99 Prozent aller Fälle tun und lassen, was sie wollen, sagte Beckham. "Wir wollen schließlich, dass sie ein normales Leben haben."

In diesem Fall sieht das "normale Leben" derzeit so aus: David Beckham lebt laut CNN in einem Pariser Nobelhotel und kickt für Paris St. Germain (PSG). Seine Ehefrau Victoria und die gemeinsamen Kinder wohnen jedoch in London. "Das ist das Opfer, das ich als Vater und als Ehemann bringen muss", sagte Beckham. Die Kinder würden allerdings verstehen, dass ihr Vater nicht jeden Tag bei ihnen sein kann. "Sie verstehen, dass Daddy hart arbeitet."

Beckham war Ende Januar zu PSG gewechselt und hatte einen Vertrag bis Saisonende unterschrieben. Geht es nach dem Präsidenten des Clubs, wird Beckham den Vertrag jedoch verlängern.

aar

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insgesamt 4 Beiträge
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1. realisieren
f_aus_m 02.04.2013
Beckham hat viele Tore und vier Kinder realisiert. Letzteres habe ich auch geschafft. Aber ob der Sohn schon etwas realisiert hat, was erwähneswert wäre, möchte ich bel aller Liebe zu Kindern bewzweifeln. Oder wollte uns der Autor des Artikels bedeuten, daß er der englischen Sprache mächtig sei? Vielleicht ja, aber wohl nicht der deutschen. Frage: "Wann realisirt Ihr entlich, das leute mit ner 4- in deutsch nich in spon gehöan?"
2. optional
spotmakesmyday 02.04.2013
wie kann er großartig was zur erziehung seiner kinder sagen, wenn er die eh nicht übernimmt, sondern die ganze zeit weg ist.
3. Mir kommen die Tränen
Byggvir 02.04.2013
Mir und später meinen Kindern ging es auch nicht anders. Nur waren die Trostpflaster, die mein Vater (heute ich) bezahlen konnte nur ein winziger Bruchteil des Gehaltes von Herrn Beckham. Seine Kinder werden es verkraften; da bin ich mir ganz sicher.
4. .
domingo 02.04.2013
Zitat: "Man sollte meinen, die Kindererziehung wird mit wachsendem Ruhm einfacher..." Wieso sollte dem so sein? Und warum sollten die Kinder glücklich sein, nur weil die Eltern steinreich sind und ihnen tolle "Trostpflaster" kaufen können?
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