Royaler Steuerzahler: Prinz William teilt sein Erbe mit dem Finanzamt

Das Finanzamt macht offenbar auch für die britische Königsfamilie keine Ausnahme: Auf Prinz William kommt daher eine stattliche Steuerrechnung zu - für die Millionen, die ihm seine Mutter Diana vermacht hat.

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Prinz William: Soll rund fünf Millionen Euro Erbschaftsteuer zahlen

London - Gerade erst hat Prinz William seinen 30. Geburtstag gefeiert. Damit kann er offiziell das Erbe seiner Mutter Diana antreten. Einen stattlichen Teil des Geldes wird allerdings wohl das Finanzamt kassieren. Für seinen nun ausbezahlten Anteil am Vermögen seiner 1997 verstorbenen Mutter, rund 12 Millionen Euro, würden rund 4,9 Millionen Euro Erbschaftsteuer fällig, berichtete die britische Tageszeitung "Daily Sunday Star".

"Die königliche Familie ist Steuerzahler wie jeder andere auch", erklärte ein Sprecher der britischen Finanzbehörden dem Blatt. Der nach dem Tod Dianas eingerichtete Fond sei von ursprünglich 14,8 auf nunmehr 24,7 Millionen Euro angewachsen.

Williams jüngerer Bruder Prinz Harry wird an seinem 30. Geburtstag im Jahr 2014 eine vergleichbar hohe Summe erben. Die Medien auf der Insel spekulierten zuletzt heftig darüber, was der Ältere mit seiner Hälfte anstellen wird. Gerüchte, Prinz William und seine Frau Catherine könnten ein Haus auf dem Land kaufen, wies der Palast zurück - und schwieg ansonsten.

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Prinz Williams Geburtstag: 30 Gründe zum Gratulieren

wit/dapd

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insgesamt 16 Beiträge
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1. optional
a-mole 25.06.2012
es bleibt ihm zwar noch ne menge übrig.... aber trotzdem ein heftiger brocken der da abfließt *hui*
2. Falsche Rechnung?
odysseus33 25.06.2012
Die Royals erhalten ihr Geld ja wohl überwiegend aus Steuermitteln oder Adels-Privilegien wie Landbesitz, die nie angetastet wurden.Hatte Diana etwa einen bürgerlichen Beruf mit dem sie die 12 Millionen verdient hat? Also ist das eine fiktive Summe, und letztlich fließen ca. 7 "echte" Millionen aus dem Volksvermögen in die Taschen dieses jungen Herren. Wer hat vor kurzem gesagt dass die Royals die denkbar nutzloseste Schmarotzer-Bande ist? Aber auch die deutschen Medien, bis hin zu "Bildungskanälen" überbieten sich ja an Berichten zu Blaublütern. Was früher die Domäne von Grioschenheften war. Ein Symptom für eine gesellschaftliche Entwicklung die sich hoffentlich auch mal wieder dreht.
3.
glaubblosnix 25.06.2012
Haben die englischen Finanzämter auch einen royalen Briefkasten wo die Royalen ihre royalen Steuererklärungen einwerfen können?
4.
testthewest 25.06.2012
Zitat von odysseus33Die Royals erhalten ihr Geld ja wohl überwiegend aus Steuermitteln oder Adels-Privilegien wie Landbesitz, die nie angetastet wurden.Hatte Diana etwa einen bürgerlichen Beruf mit dem sie die 12 Millionen verdient hat? Also ist das eine fiktive Summe, und letztlich fließen ca. 7 "echte" Millionen aus dem Volksvermögen in die Taschen dieses jungen Herren. Wer hat vor kurzem gesagt dass die Royals die denkbar nutzloseste Schmarotzer-Bande ist? Aber auch die deutschen Medien, bis hin zu "Bildungskanälen" überbieten sich ja an Berichten zu Blaublütern. Was früher die Domäne von Grioschenheften war. Ein Symptom für eine gesellschaftliche Entwicklung die sich hoffentlich auch mal wieder dreht.
Wurde Diana für die PR die sie für GB gemacht hat etwa angemessen entlohnt? Ein Schweinsteiger erhält mehr und ist weniger bekannt. 12 Mio ist recht günstig für die jahrelange, ganztägige PR-Arbeit.
5.
cs01 25.06.2012
Zitat von testthewestWurde Diana für die PR die sie für GB gemacht hat etwa angemessen entlohnt? Ein Schweinsteiger erhält mehr und ist weniger bekannt. 12 Mio ist recht günstig für die jahrelange, ganztägige PR-Arbeit.
Die Frau hat nur für einen PR-Arbeit gemacht und zwar für sich selbst. Darin war sie allerdings auch sehr geschickt und hat sich entsprechend vermarktet. Allerdings wird ein Großteil des Geldes auch ererbt sein, sie kam immerhin aus einer reichen Familie. Mit der Appanage der Königsfamilie war sie allerdings mehr als fürstlich entlohnt, da konnte sie sich nicht beschweren. (Hat sie ja auch nie.) Ihr Vergleich mit Schweinsteiger geht auch in so fern fehl, als dass dieser nicht aus Steuermittel bezahlt wird, sondern vom FCB. Und wenn die der Meinung sin, er ist sein Geld wert, dann ist er es.
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