Buch über Dominique Strauss-Kahn: Am Beispiel des Schweins

Juristin über Dominique Strauss-Kahn: Halb Mensch, halb Schwein
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Halb Mensch, halb Schwein - so charakterisiert die Französin Marcela Iacub Dominique Strauss-Kahn in ihrem Roman. In dem fiktionalen Werk verarbeitet sie nach eigenen Angaben eine Affäre mit dem früheren IWF-Chef. Strauss-Kahn reagierte mit "Abscheu".

Paris - Ein egoistisches, unsensibles Mischwesen aus Mensch und Schwein - so beschreibt die französische Publizistin Marcela Iacub den ehemaligen IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn in ihrem neuen Buch. Das Werk ist zwar fiktional, doch nach eigenen Angaben verarbeitet die 49-Jährige darin ihre sieben Monate dauernde Affäre mit dem in mehrere Sex-Affären verstrickten Politiker.

Das Buch "Belle et Bête", übersetzt ungefähr "Schöne und Biest", erscheint zwar erst in der kommenden Woche, doch nachdem das Nachrichtenmagazin "Le Nouvel Observateur" Auszüge des Werks druckte, ärgert sich der 63-jährige Strauss-Kahn schon jetzt. In einem Brief an den Gründer des "Nouvel Observateur" kündigte er an, sich gegen die Veröffentlichung zur Wehr setzen zu wollen. Die Anwälte seien schon eingeschaltet.

Er empfinde "Abscheu" für das Verhalten Iacubs, die ihn erst verführt habe, um ein Buch zu schreiben und Gefühle finanziell ausschlachte. Auch wenn der Roman fiktional sei, sei dies ein verachtenswerter Angriff auf seine Person und Würde, heißt es in dem Schreiben weiter. Die Beziehung zwischen DSK, wie ihn die Franzosen nennen, und der Autorin soll von Januar bis August vergangenen Jahres angedauert haben. Strauss-Kahn hatte damals noch mit Vergewaltigungsvorwürfen zu kämpfen. Das Zimmermädchen Nafissatou Diallo hatte den damaligen Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF) beschuldigt, es 2011 in einem New Yorker Hotel zum Oralsex gezwungen zu haben. Ende 2012 wurde der Fall, der Strauss-Kahn sein Amt gekostet hatte, mit einer außergerichtlichen Einigung beigelegt.

Die Juristin und Feministin Iacub ist für ihre provokanten Thesen bekannt. Im Interview mit dem "Nouvel Observateur" sagte sie, Strauss-Kahn sei jedoch kein Vergewaltiger und nicht einmal böse.

Auch Strauss-Kahns Ehefrau Anne Sinclair, mit der er in Trennung lebt, erwägt rechtliche Schritte gegen den "Nouvel Observateur" und die Autorin. Strauss-Kahn und Sinclair, die mittlerweile als Chefredakteurin der französischen "Huffington Post" arbeitet, hatten sich nach der Zimmermädchen-Affäre im Sommer 2012 getrennt.

Für Strauss-Kahn kommt die Veröffentlichung des Buchs besonders ungelegen. Nach diversen Skandalen bemüht sich der 63-Jährige derzeit um ein Comeback. Der Politiker sieht sich jedoch weiteren Anschuldigungen ausgesetzt. Gegen ihn läuft ein Ermittlungsverfahren wegen organisierter Zuhälterei. Es geht um Sexpartys in Paris, Brüssel und Washington, an denen er teilgenommen haben soll. Strauss-Kahn hatte seine Teilnahme an den Partys eingeräumt. Laut seinen Anwälten wusste er aber nicht, dass die anwesenden Frauen Prostituierte waren.

gam/dpa

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insgesamt 27 Beiträge
odet 22.02.2013
Schon merkwürding die Welt. Als Chef des IWF iset Strauss-Kahn direkt oder indirekt für den Tod und das Unglück von zig Millionen Menschen verantwortlich. Stört anscheinend niemanden. Aber wehe er macht mal mit einer anderen [...]
Schon merkwürding die Welt. Als Chef des IWF iset Strauss-Kahn direkt oder indirekt für den Tod und das Unglück von zig Millionen Menschen verantwortlich. Stört anscheinend niemanden. Aber wehe er macht mal mit einer anderen rum.....
katiausdemwald 22.02.2013
Es ist schwer zu glauben das alte, faltige, schlappe, stinkende, übergewichtige Männer ernsthaft glauben dass junge, dralle, gutaussehende Frauen sich willig an der Männer Hals werfen weil deren Verführungskünste so [...]
Es ist schwer zu glauben das alte, faltige, schlappe, stinkende, übergewichtige Männer ernsthaft glauben dass junge, dralle, gutaussehende Frauen sich willig an der Männer Hals werfen weil deren Verführungskünste so unwiderstehlich sind. Entweder ist das eine komplette Lüge oder großenwahnsinnige Selbstüberschätzung.
argonaut-10 22.02.2013
die Franzosen... immer noch in ihrem alten Bild von Lolitas und alten Herren gefangen... Eine Frage habe ich dann doch noch... was machen die Frauen bei solchen alten Säcken? Alles Opfer oder wo ist da eine Täterschaft?
die Franzosen... immer noch in ihrem alten Bild von Lolitas und alten Herren gefangen... Eine Frage habe ich dann doch noch... was machen die Frauen bei solchen alten Säcken? Alles Opfer oder wo ist da eine Täterschaft?
maipiu 22.02.2013
Die Frau will ihr Buch möglichst gut verkaufen und schreckt auch nicht davor zurück, die Schweine zu diffamieren. Immerhin hat sie sieben Monate gebraucht, um herauszufinden, was für ein "Bête" er ist. Oder meint sie [...]
Die Frau will ihr Buch möglichst gut verkaufen und schreckt auch nicht davor zurück, die Schweine zu diffamieren. Immerhin hat sie sieben Monate gebraucht, um herauszufinden, was für ein "Bête" er ist. Oder meint sie sich selbst damit?
hdudeck 22.02.2013
wie Sie schreiben schlapp ist und stinkend. Haben Sie ihn jemals getroffen? Wer so einen Stuss wie Sie schreibt, qualifiziert sich selbst - fuer die Muelltonne.
Zitat von katiausdemwaldEs ist schwer zu glauben das alte, faltige, schlappe, stinkende, übergewichtige Männer ernsthaft glauben dass junge, dralle, gutaussehende Frauen sich willig an der Männer Hals werfen weil deren Verführungskünste so unwiderstehlich sind. Entweder ist das eine komplette Lüge oder großenwahnsinnige Selbstüberschätzung.
wie Sie schreiben schlapp ist und stinkend. Haben Sie ihn jemals getroffen? Wer so einen Stuss wie Sie schreibt, qualifiziert sich selbst - fuer die Muelltonne.
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  • Freitag, 22.02.2013 – 13:40 Uhr
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Der IWF
Gegründet wurde der Internationale Währungsfonds (IWF) zusammen mit seiner Schwesterinstitution Weltbank im Juli 1944 auf der Konferenz von Bretton Woods. Der in Washington ansässige Fonds wacht als Sonderorganisation der Vereinten Nationen über die Währungspolitik seiner 186 Mitgliedsländer. Jedes Land muss entsprechend seinem Anteil an der Weltwirtschaft eine Einlage leisten und verfügt über entsprechende Stimmrechte. Die reichsten Länder haben damit den größten Einfluss.








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