Höchste zivile Auszeichnung Trump ehrt Elvis Presley mit Freiheitsmedaille

US-Präsident Trump hat den "King of Rock'n'Roll" posthum mit der "Medal of Freedom" geehrt: Elvis Presley sei einer der beliebtesten Künstler, sagte Trump - und würdigte dessen tiefen Patriotismus.

Donald Trump bei der Verleihung der "Medal of Freedom"
AP

Donald Trump bei der Verleihung der "Medal of Freedom"


Mehr als 40 Jahre nach dem Tod von Elvis Presley hat US-Präsident Donald Trump den "King of Rock'n'Roll" mit der höchsten zivilen Auszeichnung der USA geehrt. Trump verlieh Presley (1935-1977) im Weißen Haus posthum die "Medal of Freedom" (Freiheitsmedaille) des Präsidenten. Die Auszeichnung gehe an einen der beliebtesten Künstler, der je gelebt habe, sagte Trump.

Der Präsident würdigte den tiefen Patriotismus des Musikers, der sich auf der Höhe seines Ruhmes dazu entschlossen gehabt habe, in den Streitkräften zu dienen. "Er hatte eine Wahl, und für ihn war es keine Wahl."

Das Weiße Haus teilte mit, für Milliarden Fans auf der ganzen Welt habe Elvis Presley amerikanische Kultur definiert. Er habe Gospel und Country sowie Rhythm & Blues miteinander gemischt, um einen eigenen Sound zu schaffen, und habe mehr als eine Milliarde Schallplatten verkauft. Er habe außerdem in 31 Filmen mitgespielt. Seine Auftritte hätten Rekordzahlen an Zuschauern angezogen. "Elvis Presley bleibt vier Jahrzehnte nach seinem Tod eine dauerhafte amerikanische Ikone."

Insgesamt zeichnete Trump im Weißen Haus sieben Amerikaner mit der "Medal of Freedom" für ihre Verdienste aus. Barack Obama ehrte in seiner Amtszeit als US-Präsident unter anderem Bill Clinton, Oprah Winfrey und den einstigen Aktivisten der Bürgerrechtsbewegung John Lewis mit der Freiheitsmedaille.

mal/dpa



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