Präsidentensohn Donald Trump junior und seine Frau lassen sich scheiden

Vanessa Trump hat die Scheidung eingereicht, sie war rund zwölf Jahre lang mit Donald Trump junior verheiratet. Das Paar hat fünf Kinder - und rechnet offenbar mit einer gütlichen Trennung.

AFP

Nach rund zwölf Jahren Ehe wollen Donald Trump junior und seine Frau Vanessa getrennte Wege gehen. Die 40-Jährige reichte am Donnerstag in New York bei Gericht die Scheidung ein. US-Medien zitierten aus einer gemeinsamen Erklärung des Paares: Demnach würden sie immer großen Respekt füreinander und ihre Familien haben. Ihre Kinder blieben ihre oberste Priorität. Man bitte nun darum, die Privatsphäre zu respektieren.

Den Gerichtsdokumenten zufolge, aus denen alle New Yorker Zeitungen zitieren, erwartet Vanessa Trump eine gütliche Scheidung ohne größere Auseinandersetzungen.

Das Weiße Haus wollte die Scheidung nicht kommentieren und verwies auf die Trump Organization. Das ist die Dachorganisation der Unternehmen des US-Präsidenten, für die sein ältester Sohn arbeitet. Der US-Präsident selbst ist zwei Mal geschieden.

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Vanessa Trump: Miss-Kandidatin und Trump-Schwiegertochter

Donald Trump junior und Vanessa lernten sich im Jahr 2003 bei einer Modenschau kennen. Im November 2005 folgte die Hochzeit. Vanessa Trump arbeitete einst als Model und Schauspielerin, 2004 war sie Kandidatin bei der Wahl zur Miss USA. Gemeinsam mit Trump junior hat sie fünf Kinder, der älteste Sohn heißt: Donald Trump III.

In ihrer Twitter-Biografie schreibt Vanessa Trump über sich selbst: "Ich bin die Mutter von fünf wunderbaren Kindern. Meine Kinder sind mein Leben!" In dem sozialen Netzwerk veröffentlichte sie häufig Fotos von ihrer Familie, darunter im vergangenen Juni einen Geburtstagsgruß an ihren Schwiegervater, den Präsidenten:

Donald Trump junior, 40, ist ein glühender und aggressiver Verteidiger der Politik seines Vaters (ein Porträt über ihn lesen Sie hier). Seine Frau Vanessa, eine Psychologin, hat die Öffentlichkeit vergleichsweise gemieden. Sie machte im Februar Schlagzeilen, als sie nach dem Öffnen eines Briefs mit einem weißen Pulver ins Krankenhaus gebracht wurde. Die Substanz stellte sich als harmlos heraus.

aar/dpa



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