Dschungelcamp-Finale: Brigitte Nielsen gewinnt den Ekel-Marathon

Die sechste RTL-Dschungelkönigin heißt Brigitte Nielsen: Im Finale schluckte sie tapfer Truthahnhoden, auch sonst überzeugte die dänische Amazone durch Energie und Kampfgeist - und verwies so Sängerin Kim Debowski und Schauspieler Rocco Stark auf die Ränge zwei und drei.

Dschungelcamp-Finale: Königin Brigitte und die letzte Prüfung Fotos
RTL

Hamburg - Man musste kein Hellseher sein, um dieses Ergebnis zu erahnen, und doch hatte es Raben-Magier Vincent Raven zuerst ausgesprochen: Brigitte Nielsen ist der einzige echte Star im Dschungelcamp. Erwartungsgemäß und "voll von Energie" sicherte sich die Dänin schließlich auch die Krone des Dschungels.

Kim Debowski hatte es immerhin bis unter die letzten Zwei geschafft - ganz ohne Schminke, wie sie noch einmal selbst betonte. Dennoch blieb ihr am Ende nur der Titel "Dschungel-Prinzessin". Schauspieler Rocco Stark erhielt am wenigsten Zuspruch vom Publikum und landete auf Platz drei.

Vorher mussten alle Dschungelcamp-Bewohner noch einmal ran: Brigitte Nielsen aß einen Straußen-Anus, Rocco Stark kämpfte sich durch Schlamm und Schleim, und Kim Debkowski musste unter anderem einen Skorpion auf ihrem Mund ertasten: Für jeden der drei Finalisten von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" hatte es vor der Entscheidung noch einmal eine Dschungelprüfung im australischen Camp gegeben. Auf dem Spiel stand das letzte Dinner am Vorabend des Finales.

Der 25-jährige Schauspieler Stark war der einzige männliche Bewerber um den Titel "König des Dschungels 2012". Er entschied sich für die Prüfung "Kampfgeist". Stark musste an fünf Rädern drehen, die jeweils über einen Seilzug mit einem aufgehängten Stern verbunden waren. Er wurde ausgebremst durch Becken voll mit Schlamm, Treibsand und stinkendem Brackwasser. Zusätzlich wurde er noch mit Mehlwürmern, Kakerlaken und Grillen sowie Schleim überschüttet. Stark holte fünf Sterne, einer wurde ihm aber aberkannt.

Brigitte Nielsens Prüfung hieß "Risikobereitschaft". Dahinter verbargen sich fünf "Buschköstlichkeiten". Zunächst galt es, einen Königsgrashüpfer ohne Kopf und Beine zu essen. Das schaffte die Dänin. Danach schlang sie vier Truthahn-Hoden herunter und eine riesige Larve (Witchetty Grub). Den folgenden Busch-Drink aus pürierter Ente und Entenblut schaffte die 48-jährige Schauspielerin nicht ganz. Beim Straußen-Anus überwand sie ihren Ekel und bekam den vierten Stern.

Die 19-jährige Sängerin Kim Debkowski, die am Vortag schon mit Spinnen, Ratten und siebeneinhalb Kilo Kakerlaken in einem Helm gequält worden war, musste bei ihrer Prüfung "Abenteuerlust" fünf Dschungeltiere ertasten und bekam eine schwarze Brille aufgesetzt. Mit den Händen erkannte sie einen Strauß. Mit den Füßen klappte es nicht: Sie glaubte, es seien Krokodile, es waren aber Kröten. Danach musste sie sich auf den Rücken legen, ihr Kopf lag in einen mit Wasser gefüllten Glaskasten. Aale wurden ihr auf den Kopf gekippt, und sie nannte die richtige Lösung. Ihr wurde ein Skorpion zwischen die Lippen gelegt, doch sie tippte auf Krebs. Richtig erkannte sie danach, dass vor ihr ein Krokodil lag.

Für die Sterne bekamen die Finalisten als Vorspeise Tomate-Mozzarella mit Balsamico-Dressing, Brot und Butter, als Hauptgericht Steak mit Pommes und Salat für Kim Debkowski und Rocco Stark, gegrillte Hühnchenbrust mit Pommes und Salat für Brigitte Nielsen. Als Nachtisch gab es Vanille-Eis mit einem Brownie.

wit/dapd

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insgesamt 8 Beiträge
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1. Scheiß auf GR
fred4712 29.01.2012
Zitat von sysopDie sechste RTL-Dschungelkönigin heißt Brigitte Nielsen: Im Finale schluckte sie tapfer Truthahn-Hoden, auch sonst überzeugte die dänische Amazone durch Energie und Kampfgeist - und verwies so*Sängerin Kim Debrowski und Schauspieler Rocco Stark*auf*die Ränge zwei und drei. Dschungelcamp-Finale: Brigitte Nielsen gewinnt den Ekel-Marathon - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama (http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,812003,00.html)
Ja, ich habs gesehen, stehe auch dazu. Es ist ungerecht, dass Kim nicht gewonnen hat. Nun wissen alle, warum wir diese Regierung haben. Ich bin ganz ganz traurig, GR, die Eu, der Euro, die Banken, die Hedgefonds sind mir egal. Herr Bundespräsident: Sprechen Sie doch nun mal ein Machtwort. Sie haben doch Zeit und sind nicht in Davos, oder? Bitte bitte, etwas Gerechtigkeit für Kim, dann verzeihe ich Ihnen auch ALLES. Bitte enttäuschen Sie mich nicht.
2. aha
analoge_halluzinelle 29.01.2012
Es ist 25 Jahre her, dass die "Bravo"-Leser Nielsen in der Konkurrenz um den Titel "Schauspielerin des Jahres" auf den dritten Platz wählten - Dschungelkönigin 2012 wird sie wohl kaum. Möglicherweise will Nielsen jedoch absichtlich schnell ausscheiden, weil sie irgendwo in einem kameragespickten Container erwartet wird. (Spiegel-online, 13.01.2012)
3. Warum
schwertwal 29.01.2012
Zitat von sysopDie sechste RTL-Dschungelkönigin heißt Brigitte Nielsen: Im Finale schluckte sie tapfer Truthahn-Hoden, auch sonst überzeugte die dänische Amazone durch Energie und Kampfgeist - und verwies so*Sängerin Kim Debrowski und Schauspieler Rocco Stark*auf*die Ränge zwei und drei. Dschungelcamp-Finale: Brigitte Nielsen gewinnt den Ekel-Marathon - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama (http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,812003,00.html)
wird diese menschenverachtende Sendung hier überhaupt erwähnt?
4. Ekelhaft...
horstma 29.01.2012
ist an der Sache nur eins: Daß SPON darüber berichtet.
5. SPONgel-König 2012
christian simons 29.01.2012
Zitat von sysopDie sechste RTL-Dschungelkönigin heißt Brigitte Nielsen: Im Finale schluckte sie tapfer Truthahn-Hoden, auch sonst überzeugte die dänische Amazone durch Energie und Kampfgeist - und verwies so*Sängerin Kim Debrowski und Schauspieler Rocco Stark*auf*die Ränge zwei und drei. Dschungelcamp-Finale: Brigitte Nielsen gewinnt den Ekel-Marathon - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama (http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,812003,00.html)
Die welke Megäre hat verdient gewonnen; nun gilt es noch den SPONgel-König 2012 zu küren: Ich nominiere den Foristen "gbz", der seine Rolle als Wutbildungsbürger konsequent zu Ende gedacht und die Dschungelberichterstattung mit der Kündigung seines Print-SPIEGEL-Abonnements geahndet hat. "gbz" hat damit ein Zeichen gesetzt, der dem liederlichen Lotterjournalismus deutlich die Schranken weist und ihn an seiner empfindlichsten Stelle trifft: dem Mammon. Damit ist er ein würdiger Nachfolger der SPONgel-Könige vergangener Jahre: 2006: die Claudia-Roth-Denkschule ("Das ist alles zynisch und menschenverachtend und verstößt außerdem gegen Artikel 1 GG") 2007: die asiatischen Argrarexperten ("In China ist ein Sack Reis umgefallen.") 2008: die Rudi-Augstein-Mahnwache ("Der hätte jeden, der über diesen Schund berichtet, achtkant gefeuert") 2009: die Axel-Springer-Relativisten ("Wenn das so weiter geht, dann kann man sich doch gleich die BLÖD-Zeitung kaufen") 2010: die Heinrich Heine-Epigonen ("Denk ich an Deutschland früh am Morgen, dann muss ich mich ganz tüchtig sorgen") 2011: die Anti-Spaßgesellschaft-Miliz ("Haben wir eigengentlich keine wichtigeren Probleme") Künftige SPONgel-Könige werden es schwer haben dieser stolzen Tradition gerecht zu werden....
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