Antrag abgelehnt Ed Sheeran darf keine Kapelle bauen

Hochzeit feiern in der eigenen kleinen Kirche? Für Popstar Ed Sheeran offenbar ein großer Traum. Und dabei bleibt es wohl auch - weil das zuständige Amt seinen Segen verweigerte.

DPA

Es läuft gerade nicht für Ed Sheeran. Erst gab es Ärger um sein Open-Air-Konzert in Nordrhein-Westfalen, das nach langem Hin und Her von Essen über Düsseldorf nach Gelsenkirchen verlegt wurde. Dann wurde der Sänger auf 100 Millionen Dollar verklagt, weil er sich für einen seiner Hits bei einem Marvin Gaye-Klassiker bedient haben soll.

Und nun auch das noch: Der Sänger darf nicht wie geplant eine Kapelle auf seinem Grundstück in der englischen Grafschaft Suffolk bauen lassen. Das geht aus einem öffentlich einsehbaren Register für Anträge auf Baugenehmigungen hervor. Der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge wollte Sheeran die Kapelle im mittelalterlichen Stil für seine Hochzeit mit seiner Freundin Cherry Seaborn und andere Familienfeste bauen lassen.

Sheeran fand, das stehe ihm durchaus zu: "Es ist jedermanns Recht, einen Ort des Rückzugs für die innere Einkehr, Gebete und religiöse Pflichten, Feiern von wichtigen Lebens- und Familienereignissen zu haben", hieß es PA zufolge in Sheerans Antragsschreiben.

Aber aus diesem Plan wird nun wohl nichts. Die Behörde begründete die Ablehnung vor allem mit der Höhe des geplanten Gebäudes.

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Keine Kapelle: Noch ein Rückschlag für Ed Sheeran

Die Kirche sollte demnach von einem 14,60 Meter hohen Turm überragt werden. Dieser drohe aber den Eindruck einer zweiten Dorfkirche zu erwecken, monierte die Behörde. Außerdem treibt Tierschützer eine Sorge um: Sie fürchten, der Bau könne negative Folgen für den Kammmolch haben, der möglicherweise auf Sheerans Grundstück laiche.

fok/bbr/dpa



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