Ehrung für Michael Jackson: Spuren im Zement

Michael Jackson ist seit mehr als zwei Jahren tot, in Hollywood lebt er weiter. Seine Kinder haben die Pop-Legende nun in Los Angeles geehrt - mit Jacksons berühmten Perlenhandschuh.

Jackson-Ehrung: Ein Stern für Michael Fotos
AP

Los Angeles - Rund zweieinhalb Jahre nach seinem Tod ist Michael Jackson von seinen drei Kindern vor dem Grauman's Chinese Theatre in Hollywood verewigt worden. Jacksons Kinder Paris, Prince und Blanket drückten Füße und Hände in den Zement auf dem Hollywood-Boulevard im kalifornischen Los Angeles. Sie benutzten dafür Schuhe und den berühmten perlenbesetzten Handschuh ihres Vaters. Paris ritzte auch den Namen ihres Vaters ein und malte ein Herz zwischen den Vor- und Nachnamen. Alle drei ließen auch die eigenen Handabdrücke zurück.

"Dies hier ist ein Preis für sein Lebenswerk", sagte Prince während der Zeremonie. "Dafür hat er gekämpft, und das geben wir ihm nun." Vor jubelnden Fans im Herzen von Hollywood traten Jacksons Mutter Katherine, Popstar Justin Bieber und andere Künstler auf, die dem "King of Pop" mit Reden und Songs Tribut zollten. Bieber pries Jackson als sein großes Vorbild. "Er hat mir so viel bedeutet", sagte der Teenie-Star.

Der Stern des King of Pop befindet sich in Nachbarschaft zu den Sternen von Filmlegenden wie Marilyn Monroe, Humphrey Bogart und Bette Davis. Jackson war am 25. Juni 2009 im Alter von 50 Jahren an einer Überdosis des Betäubungsmittels Propofol gestorben. Sein Leibarzt Conrad Murray wurde im November wegen fahrlässiger Tötung zu vier Jahren Gefängnis verurteilt.

Seit 1927 - Mary Pickford und Douglas Fairbanks waren die ersten - werden die Abdrücke von Hunderten Stars festgehalten. Jackson wird damit in die Riege großer Stars eingereiht wie Charlie Chaplin, Frank Sinatra, Clark Gable, Marilyn Monroe, George Clooney und Johnny Depp.

jbr/dpa

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1. Mal wider schlecht recherchiert
paulreuter 27.01.2012
Dieser Artikel ist natürlich absoluter Quatsch. Den Stern auf dem Walk of Fame hat Michael Jackson schon seit fast dreißig Jahren (seit 1984). Die Hand- und Fußabdrücke vor dem Grauman's Chinese Theatre haben mit den Sternen rein gar nichts und mit dem Walk of Fame nur die räumliche Nähe gemein. Die Hand-und Fußabdrücke gibt es übrigens bereits seit 1927, der Walk of Fame wurde dagegen erst 1958 als Werbemaßnahme der Hollywood-Handelskammer eingerichtet. Viele Grüße Paul
2.
dmstender 27.01.2012
Zitat von sysopMichael Jackson ist seit mehr als zwei Jahren tot, auf dem Walk of Fame in Hollywood lebt er weiter. Seine Kinder*haben nun*einen Stern für die Pop-Legende eingeweiht - mit Jacksons berühmten Perlenhandschuh. Ruhm*für Michael Jackson: Ein Stern, der seinen Namen trägt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama (http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,811721,00.html)
Der hat aber jemand keine große Ahnung: Die Sterne auf dem Walk of Fame haben mit den Hand-/Fußabdrücken vor dem Chinese Theater nichts zu tun. Und einen Stern am Hollywood Boulevard hatte Michael Jackson schon seit 1984.
3. Pff
sverris 27.01.2012
wen interessiert sowas eigentlich? Walk of Fame - und solche Infantilitäten. Jackson ist kaputtgegangen, an seinem Ruhm und all dem absurden Getue, zu dem ihm seine "Familie" schon als Kind genötigt hat. Und so geht da noch nach dem Tode weiter: denn es lässt sich ja weiter mit dem Toten verdienen.
4. armer Michael Jackson
guteronkel 27.01.2012
Zitat von sverriswen interessiert sowas eigentlich? Walk of Fame - und solche Infantilitäten. Jackson ist kaputtgegangen, an seinem Ruhm und all dem absurden Getue, zu dem ihm seine "Familie" schon als Kind genötigt hat. Und so geht da noch nach dem Tode weiter: denn es lässt sich ja weiter mit dem Toten verdienen.
Oh, da lese ich das erste Mal einen Kommentar, der meiner Meinung am nächsten kommt. Weiter lese ich, dass die liebe Mutter auch dabei war. Gut, das kann ich noch ertragen. Aber wo war sein lieber Vater. Ist der parallel zur Veranstaltung mit dem Hut rumgegangen? Das würde mich nicht wundern, war der doch schon immer ein Mensch, der das Glück seiner Kinder seiner eigenen Faulheit geopfert hat.
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