Ellen Pompeo über Rassismus "Meine weißen Freundinnen kennen kaum Schwarze"

Der weiße "Grey's Anatomy"-Star Ellen Pompeo ist mit einem schwarzen Mann verheiratet. In den USA ist das noch immer eine Seltenheit - darüber hat die Schauspielerin nun gesprochen.

imago/ MediaPunch

Ellen Pompeo ist ein Fan schwarzer Kultur. Auf ihrem Instagram-Account veröffentlicht sie etwa Clips schwarzer Musiker, aber auch Fotos von Politikern wie Barack Obama.

Dafür wird sie offenbar regemäßig kritisiert. "Wenn ich schwarze Kultur feiere, bekomme ich zwangsläufig eine Million Kommentare wie: 'Warum machst du das'"?, sagte sie in der Sendung "Red Table Talk" der Schauspielerin Jada Pinkett-Smith. "Entertainment Tonight" veröffentlichte Ausschnitte davon.

Auf die Frage, von wem diese Kommentare kämen, sagte Pompeo: "Sie kommen natürlich von Weißen." Diese fühlten sich durch ihre Liebe zu schwarzer Kultur und zu schwarzen Menschen bedroht.

Fotostrecke

8  Bilder
Ellen Pompeo über Rassismus: Getrennte Welten

Die 49-Jährige ist mit dem schwarzen Musikproduzenten Chris Ivery verheiratet. Das Paar hat drei Kinder. Eine seltene Konstellation - das findet zumindest Pompeo. "Meine weißen Freundinnen kennen kaum Schwarze", sagte sie. Dabei sei es wichtig, unterschiedliche Freunde zu haben.

Es ist nicht das erste Mal, dass Pompeo über das Thema spricht. Bei einer Diskussion des Magazins "Porter" im November kritisierte sie die fehlende Diversität in Hollywood. "In diesem Raum sind so viele Frauen, aber ich sehe nicht genug Farbe", sagte sie. Einem Produzenten habe sie gesagt, wenn sie am Set erscheine, wolle sie eine Crew sehen, die der Welt da draußen gleiche.

jpz

Mehr zum Thema


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.