Emma Schweigers erste Auszeichnung Kleinpreishase

Ihre erste Auszeichnung präsentierte Emma Schweiger schon fast wie eine Große: Die Achtjährige hielt den Sonderpreis der New Faces Awards stolz in die Kameras, sogar Papa Til machte Fotos. Bis zum Status Society-Lady muss sie aber noch an Gesichtsausdruck und Beinhaltung arbeiten.

Getty Images

Berlin - Es geht um die neuen Gesichter des deutschen Films, Nachwuchsschauspieler stehen im Mittelpunkt. Doch bei den diesjährigen New Faces Awards lief eine besonders junge Künstlerin den älteren Stars den Rang ab - nicht nur bei der Preisverleihung, sondern auch auf dem roten Teppich: die erst achtjährige Emma Schweiger.

Mit der ganzen Patchwork-Familie im Schlepptau erschien Emma am Donnerstagabend zu der Preisverleihung in Berlin auf dem roten Teppich. Vater Til Schweiger mit Freundin, Mutter Dana und die älteren Geschwister, alle farblich aufeinander abgestimmt, kamelfarben und in Schwarz.

Die Achtjährige wurde für ihre Rolle in Papas Komödie "Kokowääh" mit dem Sonderpreis geehrt. Schauspielerin Meret Becker überreichte den Roten Panther, musste die Geehrte allerdings hochheben, um sie auf eine Höhe mit dem Mikrofon am Stehpult zu bringen. Stolz präsentierte Emma Schweiger ihre Auszeichnung, auf dessen silbernem Sockel ihr Name eingraviert ist, den Fotografen. Dabei zeigte sie, dass sie durchaus noch Kind ist: Sie streckte die Zunge raus und zog verdrehte Beine einem eleganten Hüftknick vor.

Die regulären Preise als beste Nachwuchsschauspieler gingen an Miriam Stein und Theo Trebs. Die 22-jährige Stein, die nicht persönlich in Berlin anwesend war, wurde für ihre Darstellung der jungen Charlotte Buff in dem Kinofilm "Goethe" ausgezeichnet. Der 16 Jahre alte Trebs begeisterte die Jury mit seinem Spiel in dem Zombie-Thriller "Rammbock" und dem Kinofilm "Der ganz große Traum".

Mit den New Faces Awards zeichnet die Zeitschrift "Bunte" seit 1998 Nachwuchstalente des deutschen Films aus. Seit Bestehen des Preises erhielten unter anderem Hannah Herzsprung (2007), Florian Henckel von Donnersmarck (2006) und Matthias Schweighöfer (2003) die Auszeichnung.

siu/dpad



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