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Enthüllungsbuch: Angelina Jolies bizarre Vorlieben

Sado-Maso, Durst auf Blut, lesbische Ekstase: Eine Biografie schildert die Tabubrüche der Schauspielerin Angelina Jolie, offenbart einen zerrissenen Charakter mit düsteren Tiefen. In der Hochzeitsnacht schrieb sie mit ihrem Blut über das Ehebett: "Bis ans Ende der Zeit."

Hamburg - In der nicht autorisierten Biografie sind, so berichtet die "Bild"-Zeitung, bizarre Details aus Jolies Liebesleben enthalten. So überdreht, dass es selbst Stoff für einen spektakulären Hollywood-Streifen abgeben könnte. Am wenigsten überraschend ist dabei die Tatsache, dass sie zehn Jahre lang eine Geliebte gehabt haben soll. Die Schauspielerin Jenny Shimizu, mit der sie gemeinsam zu Dreharbeiten für den Film "Foxfire" vor der Kamera gestanden hatte. Zu den Rendezvous sei sie stets mit einem Messer erschienen.

Dem Buch zufolge habe Jolie darüber gesagt: "Ich wollte sie nur noch küssen und berühren. Ich bemerkte, dass ich sie ansah, wie ich Männer ansah. Das war toll." Es sei einfach passiert, dass sie sich in ein Mädchen verliebt habe, zitiert das Blatt aus dem Buch.

Die schöne Hollywood-Diva habe ihre Kollegin sogar heiraten wollen. "Ich bin ein Mensch, der liebt, wen er liebt, egal welchen Geschlechts."

Auch über ihre gemeinsame Zeit mit Billy Bob Thornton offenbart das Buch intime Details, melodramatische Einzelheiten aus der Hochzeitsnacht. Sie habe mit ihrem Blut den Satz an die Wand geschrieben: "Bis ans Ende der Zeit." Und sie habe sich damals sogar gewünscht, sein Blut zu trinken: "Wenn es einen sicheren Weg geben würde, sein Blut zu trinken, würde ich es gern tun."

Schon als Teenager habe sie Sado-Maso geliebt. Sie habe sich selbst verletzt und ihre Partner dazu ermutigt, gewalttätig gegen sie zu sein. Solche Praktiken würden oft als Gewalt missverstanden, erklärt sie ihre Sichtweise laut "Bild" in dem Buch. "Aber in Wahrheit geht es um Vertrauen." Sie habe mal die dominante und mal die unterwürfige Rolle übernommen.

Zweimal, so heißt es in dem Bericht weiter, habe sie in ihrem Leben an Selbstmord gedacht. Einmal soll sie sogar einen Berufskiller angeheuert haben, der aber absprang.

Auch Details aus der gemeinsamen Zeit mit Brad Pitt verrät das Buch. Bei ihrem ersten gemeinsamen Urlaub in Kenia soll ihr lautstarkes Liebesspiel die draußen postierten Leibwächter auf den Plan gerufen haben. Sie seien erschrocken zur Suite gerannt, weil sie dachten es sei ein wildes Tier dort eingedrungen.

ler

In unserer Berichterstattung hatten wir ursprünglich den Eindruck vermittelt, es handele sich um eine neue Biografie über Angelina Jolie. Wie sich jedoch später herausstellte, bezog sich der Bericht der "Bild"-Zeitung auf ein Buch, das bereits seit längerem auf dem Markt ist.

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