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10. Februar 2013, 14:16 Uhr

Ex-Fußballstar

Alkoholkranker Gascoigne landet auf Intensivstation

Die Sorge um Paul Gascoigne wächst. Der frühere britische Fußballprofi wurde auf eine Intensivstation im US-Bundesstaat Arizona verlegt. Dort soll der alkoholsüchtige Ex-Sportler überwacht werden. Zuvor hatte dieser heftig auf die Entzugsmaßnahmen reagiert.

Tucson - Der Alkoholentzug hat für den ehemaligen englischen Fußballstar Paul Gascoigne dramatische Folgen. Sein Gesundheitszustand hat sich zuletzt derart verschlechtert, dass er auf die Intensivstation gebracht werden musste. Das bestätigte Gascoignes früherer Mitspieler Gary Mabbutt am Sonntag dem britischen TV-Sender Sky Sports. Gascoigne hatte sich wegen seiner Alkoholsucht am Montag in eine Entziehungsanstalt im US-Bundesstaat Arizona begeben.

"Leider hat Paul sehr schlecht auf den Entzug reagiert. Deshalb haben die Ärzte entschieden, dass er vorsorglich in die Klinik gebracht wird, um ihn 24 Stunden am Tag überwachen zu können", sagte Mabbutt, der früher zusammen mit "Gazza" bei Tottenham Hotspur spielte.

Lebensbedrohlich sei der Zustand des Ex-Sportlers jedoch nicht. "Ich habe mit Pauls Ärzten in England gesprochen, sie haben Kontakt zu ihm. Laut den Ärzten erholt er sich bereits. Er wird hoffentlich bald in die Entzugsklinik zurückkehren können, um die Maßnahmen fortzusetzen", so Mabbutt laut dem Sky-Bericht.

Auch der frühere englische Stürmerstar Gary Lineker sorgte sich nach der Verlegung seines früheren Teamkollegen auf die Intensivstation. "Gazza hat Probleme. Hoffentlich schafft er es", twitterte Lineker am Sonntag. Der aktuelle britische Nationalspieler Wayne Rooney äußerte sich mit den Worten. "Er war früher einer meiner Helden. Es ist traurig, so etwas mit ansehen zu müssen."

Am vergangenen Sonntag hatte Gascoignes Berater Terry Baker erklärt, dass der 45-Jährige in akuter Lebensgefahr schwebe. Durch Alkoholexzesse und Drogenbesitz sorgte der 57-malige englische Nationalspieler immer wieder für Negativschlagzeilen. Wiederholt unterzog er sich Entziehungskuren - ohne Erfolg.

Zuletzt hatte sich Gascoigne bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung im britischen Northampton auffällig verhalten. Zitternd und desorientiert hatte er auf der Bühne wirre Geschichten aus seinem Leben erzählt. Daraufhin intervenierten Freunde und finanzierten "Gazza" den Entzug in den USA.

jok/sid

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