Ex-Mann von Amy Winehouse Küssen konnt sie nicht alleine

Sie war eine begnadete Sängerin, deren zwei Alben Welterfolge wurden. Privat kämpfte Amy Winehouse mit dem plötzlichen Ruhm und ihrem Hang zur Selbstzerstörung - das zeigen auch Details aus ihrer Ehe.

DPA

London - Ihr Tod liegt gerade einmal ein paar Wochen zurück, da kommen immer weitere Details aus dem Leben vom Amy Winehouse ans Licht. Sie zeigen eine Künstlerin, deren Hang zur Selbstzerstörung auch ihr Liebesleben bestimmte.

Bekannt war, dass Winehouse ihren Ex-Mann Blake Fielder-Civil vergötterte. Nun kommen die bizarren Einzelheiten dieser Liebe ans Licht. Fielder-Civil soll seine verstorbene Frau während ihrer Ehe finanziell ausgebeutet haben.

"Er nahm ihr 150 Pfund dafür ab, ihn küssen zu dürfen", berichtet die britische Boulevardzeitung "The Sun". Dann hätten sie zusammengesessen, getrunken, und Winehouse habe versucht, sich an ihren Mann anzukuscheln. "Küss mich, Seemann", habe Winehouse dann oft gesagt.

Das Geld für die Liebe soll Fielder-Civil dann in Crack, Kokain und Heroin investiert haben. Zurzeit sitzt er eine Gefängnisstrafe wegen Diebstahls ab.

Die Soulsängerin und ihr modebewusster Mann hatten 2007 geheiratet, ließen sich zwei Jahre später aber schon wieder scheiden.

Und auch hinter Gittern scheint er noch auf Amys Geld zu setzen. Er will offenbar über die tote Sängerin schreiben. "Blake plant schon ein Buch über Amy, seit sie berühmt wurde", hatte die "Sun" schon vor Wochen erfahren.

In der Zeit ihrer Beziehung habe Fielder-Civil Winehouse auch gefilmt und fotografiert. Es gebe noch massenhaft unveröffentlichtes Material. Der 29-Jährige warte nur auf das richtige Angebot für ein Enthüllungsbuch, so der Insider.

Winehouse war Ende Juli tot in ihrem Wohnhaus im Londoner Stadtteil Camden gefunden worden. Sie starb im Alter von 27 Jahren. Die fünffache Grammy-Gewinnerin hatte seit langem mit Alkohol- und Drogenproblemen zu kämpfen.

jbr

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