Facebook-Chef Zuckerberg verheiratet Erst an die Börse, dann vor den Altar

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg schafft Fakten. Nachdem er sein Unternehmen am Freitag an die Börse brachte, hat er nun seine Dauerfreundin Priscilla Chan geehelicht. Das Hochzeitsfoto zeigt den Multimilliardär in einem für ihn ungewöhnlichen Look.

REUTERS

Berlin/Palo Alto - Einen Tag nach dem spektakulären Börsengang hat Facebook-Gründer Mark Zuckerberg geheiratet. Auf seiner Facebook-Seite postete der 28-Jährige am Samstag (Ortszeit) ein Hochzeitsfoto von sich und seiner Frau Priscilla Chan. Auf der Seite der 27-jährigen Chan stand unter Beziehungsstatus der Vermerk: Seit dem 19. Mai 2012 verheiratet mit Mark Zuckerberg.

US-Medien berichteten, die Hochzeitsfeier habe in kleinem Kreise im Haus des Facebook-Gründers im kalifornische Palo Alto stattgefunden. Der Ring sei vom Bräutigam selbst entworfen worden und mit einem "ganz einfachen Rubin" besetzt, meldete das Promi-Portal tmz.com unter Berufung auf eine Facebook-Sprecherin.

Zuckerberg ist seit seiner Studienzeit mit Chan zusammen. Die Braut hatte am Montag ihren Abschluss an der medizinischen Fakultät der University of California in San Francisco gemacht. Auf dem Hochzeitsfoto steht er schüchtern lächelnd im dunkelblauen Anzug und dunkler Krawatte neben seiner Frau. Ein ungewöhnlicher Anblick: Mark Zuckerberg mit Schlips und Kragen - so kennt man den T-Shirt- und Pulli-Fan eigentlich nicht.

Am Freitag hatte der 28-Jährige Facebook an die Börse gebracht und sein privates Vermögen auf geschätzte 19 Milliarden Dollar (knapp 15 Milliarden Euro) vermehrt. Zwar blieb das von vielen erwartete Kursfeuerwerk aus. Der Gesamtwert von Facebook belief sich am Ende des Tages aber auf annähernd 105 Milliarden Dollar - mehr als die deutschen Traditionsunternehmen BMW, Deutsche Bank und Adidas zusammen.

Gemeinsam mit Kommilitonen hatte Zuckerberg das soziale Netzwerk 2004 als digitales Jahrgangsbuch für Studenten auf die Beine gestellt. Schon im ersten Jahr zog es rund eine Million Nutzer an. Noch in diesem Jahr dürfte die Milliardenmarke geknackt werden.

suc/dpa/dapd

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