Facebook-Chef in den Flitterwochen: Zuckerberg knausert bei der Pasta-Dividende

Die Aktie fällt und fällt und Mark Zuckerberg ist mit Gattin in den Flitterwochen in Rom. Dort steigt nicht mal die Stimmung: Im Restaurant verzichtet der Facebook-Milliardär aufs Trinkgeld, der Wirt nimmt's locker, benennt aber ein Gericht nach dem Gast: frittierte Zucchini.

Sparexperte: Kein Trinkgeld von Zuckerberg Fotos
DPA

Rom - Mark Zuckerberg, Facebook-Gründer, verbringt seine Flitterwochen in Rom. Der 28-Jährige und seine frisch angetraute Ehefrau Priscilla Chan seien nach ihrer Hochzeit in Kalifornien nach Italien gereist, berichtete die Online-Ausgabe der US-Zeitschrift "Us Weekly". Das Paar habe in der italienischen Hauptstadt bekannte Sehenswürdigkeiten besucht, darunter die Sixtinische Kapelle und die Spanische Treppe.

"Sie sahen sehr glücklich und entspannt aus", sagte ein Beobachter der Zeitschrift. Zuckerberg und Chan sind seit ihrer Studienzeit zusammen. Nach neun Jahren Beziehung gaben sie sich am 19. Mai im Haus des Facebook-Gründers, im kalifornischen Palo Alto, im Kreise der Familie und Freunden das Ja-Wort.

Unbeobachtet ist Zuckerberg auch im Urlaub nicht. Die italienische Tageszeitung "Corriere della Sera" hat sogar seinen Menüplan recherchiert: Antipasti, frittierte Artischocken, Seebrasse, Ravioli, dazu Wasser und später ein Glas Tee. Summa summarum: 32 Euro.

Bis hierhin ist die Geschichte an Belanglosigkeit nicht zu übertreffen. Der "Corriere della Sera" fand in knallharter Recherche aber überdies heraus, dass der Milliardär in seinen Flitterwochen dem Kellner im "Nonna Betta" kein Trinkgeld gegeben hat. In Italien bedeutet das Krieg zwischen Gast und Wirt.

Umberto Pavoncello aber, Gastgeber der feinen Art, verteidigte Zuckerberg. Der Mann sei sicher "in Eile" gewesen. Statt Hass spricht er von Liebe: "Die beiden waren sehr verliebt, haben die Ravioli von einem Teller gegessen." Als er den prominenten Gast erkannt habe, entspann sich ein Dialog für die Ewigkeit: "Sind Sie nicht...?", fragte Pavoncello und Zuckerberg antwortete "Ja".

Nach dieser Begegnung plant der Wirt nun eine kleine Variation der Speisekarte. "Ich denke ernsthaft darüber nach, die 'fiori di zucca' in 'fiori di Zuckerberg' umzubenennen", sagte er - das sind frittierte Zucchiniblüten.

jbr/dpa

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