Fergies Eugenie Die Prinzessin und der Überfall

Schrecksekunde für einen royalen Spross: Ein Dieb in Kambodscha hatte es auf das Geld einer Begleiterin von Prinzessin Eugenie abgesehen. Deren Leibwächter versuchten, den Überfall abzuwehren - und wurden selbst Opfer eines archaischen Angriffs.


Hamburg - Bei einem nächtlichen Urlaubsspaziergang durch Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh hatte es ein Dieb auf die Geldbörse einer ihrer Freundinnen der Prinzessin Eugenie abgesehen, wie das britische Boulevardblatt "Sun" berichtet.

Daraufhin hätten zwei Sicherheitsbeamte des Königshauses eingegriffen, um die 19-jährige Enkelin von Queen Elizabeth II. zu schützen. Laut dem Bericht konnten die Leibwächter den Dieb zunächst überwältigen, wurden dann aber von einem anderen Mann mit Steinen beworfen.

Aus Sorge um das Wohl ihres Schützlings ließen die Bodyguards den Langfinger ziehen, schnappten sich das Portemonnaie und brachten die Prinzessin in Sicherheit.

Im Buckingham Palace rühmt man sich nun der Tapferkeit der Sicherheitsleute: Die Bodyguards hätten Sorge gehabt, die Situation könne eskalieren und sich deshalb für die Sicherheit ihres Schützlings entschieden, sagte eine nicht namentlich genannte Quelle der Zeitung. Demnach handelt es sich um den ersten direkten Angriff auf ein Mitglied der königlichen Familie seit zehn Jahren.

Eugenie ist die jüngste Tochter von Elizabeths Sohn Prinz Andrew und Sarah Ferguson. Sie befindet sich derzeit auf Weltreise und hat unter anderem schon Indien, Australien, Südafrika und Thailand besucht.

Die Reise hat der royale Spross selbst bezahlt - die rund 100.000 Pfund für ihre Leibwächter müssen allerdings die britischen Steuerzahler berappen.

han/AFP



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