Aktfoto-Projekt mit Gillian Anderson Der Aal steht ihr gut

Nackte Promis, tote Fische: Das ist das Konzept einer britischen Fotokampagne, die auf die Bedrohung der Meere durch Überfischung aufmerksam machen will. Zu sehen ist auf den "Fishlove"-Bildern etwa ein prächtiger Meeraal - "Akte X"-Star Gillian Anderson um die Schultern drapiert.

Fishlove/Denis Rouvre

Hamburg - Verstörend fischig - so könnte man die Aktaufnahmen nennen, mit denen die britische Umweltorganisation "Fishlove" für ihre Ziele wirbt. Prominente wie Gillian Anderson, Schauspielerin Olivia Williams und Rapper Goldie ließen sich für das Projekt nackt ablichten - zusammen mit strategisch günstig platzierten Haien, Heringen und Aalen.

"Fishlove" wurde laut Eigendarstellung 2009 vom Londoner Gastronom Nicholas Röhl und der Schauspielerin Greta Scacchi gegründet, um auf die Bedrohung der Meere durch Überfischung aufmerksam zu machen. Seither gab es bereits zwei Fotokampagnen mit fischbehangenen Promi-Leibern - in diesem Jahr zeichnete der Franzose Denis Rouvre für die Bilder verantwortlich.

Mit der Kampagne soll konkret für eine Online-Petition geworben werden, die bislang knapp 17.000 Menschen unterzeichnet haben. Unterstützt werden soll damit ein Votum des EU-Parlaments gegen die Fischerei mit sogenannten Grundschleppnetzen.

rls

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